Aus diesem Grund bringt jedes unvorteilhafte Ereignis, das sie erleben, Kummer und Hoffnungslosigkeit. In der Tat, sie brauchen nicht einmal ein negatives oder schlechtes Ereignis dazu; die Mutmassungen, Einflüsterungen und Ängste, die sie sich selbst machen, genügen, um sie in tiefe Depressionen zu versenken. Solche Menschen sehen in allem immer nur das Negative und das Schlechte. Jedes Ereignis führt zu einer Schlussfolgerung, die sie in Hoffnungslosigkeit versetzt und zu Depressionen führt, denn sie besitzen keine Führung, die ihnen einen Rahmen von Richtlinien gibt. Ihre Lebensphilosophie und Perspektive von Ereignissen stützt sich auf Zufälle und Wahllosigkeit. Eine solche Auffassung kann ihnen weder Hoffnung noch Vertrauen geben. An solche Ideen zu glauben und sein Leben darauf zu stützen, kann nur Kummer und Schmerz bringen.
Das ist eine natürliche Folge der Nichtanerkennung Gottes und der Tatsache, dass Er den Quran aus Barmherzigkeit und als Führung an uns gesandt hat. Folglich ist der Schmerz, den sie empfingen, das Resultat der Unterdrückung ihrer selbst. In ihrer Unwissenheit über das göttliche Schicksal, das sie und die gesamte Schöpfung umhüllt, sehen sie alle Ereignisse, die als Folge von Gottes Willen und Wissen stattfinden, als eine Serie von Zufällen. Die Blindheit und Unwissenheit, in der sie sich befinden, führt sie zu einem Leben, das den Schmerzen der Hölle ähnlich ist.
So ist die Situation der Ungläubigen; es gibt jedoch Menschen, die sich Muslime nennen und die in der gleichen geistigen Verfassung sind. Ungeachtet ihrer Selbstbeschreibung sind ihre Reaktionen und Antworten auf die Ereignisse nicht sehr anders als jene der Ungläubigen, denn sie befinden sich weit entfernt vom Quran. Sie betrachten alle Ereignisse als das Resultat einer Serie von Ursachen, Gesetzen der Natur oder sozialen Entwicklungen, und glauben nicht, dass Gott sie erschaffen hat. Somit können sie die göttliche Weisheit und die Ziele, die sich hinter allen Ereignissen befinden, nicht sehen.
Die Quranische Perspektive gibt jedoch den Menschen einen ganz anderen Charakter. Erstens, jene Menschen, die ein Ereignis aus der Perspektive eines Gläubigen sehen, sind der Überzeugung, dass jedes Ereignis etwas Gutes für sie und die anderen Gläubigen bedeutet, denn Gott ist der Freund des Gläubigen, Der entscheidet und das Beste in dieser Welt und dem Jenseits erschafft. Wenn sie sich in einer Situation befinden, die negativ erscheint, so führen sie dies nicht auf ein Unglück zurück, oder Zufälle, die sich nicht in ihre Richtung bewegen; denn sie verstehen, dass Gott dieses Ereignis zu ihrem Guten erschaffen hat, wie in diesem Vers beschrieben:
Die Menschen, die die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit verlieren, glauben nicht an ein Leben nach dem Tod. Gott sagt ganz klar im folgenden Vers, dass nur jene, die Ihn zurückweisen, die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit verlieren:
Sie schöpfen vielleicht eine Sekunde Hoffnung, geraten dann aber sofort wieder in Verzweiflung, wenn etwas nicht so eintritt, wie sie es geplant haben. Bei gläubigen Menschen ist genau das Gegenteil der Fall. Der Glaube ist die grösste Wohltat, die man in dieser Welt bekommen kann und der Gläubige hat "… den festesten Halt erfasst..." (Sure 2:256 - al-Baqara). Der Eine, der erschafft, was nicht existierte und der zum Leben erweckt, was tot war, der uns heilt nach Krankheit, der uns essen, trinken und aufwachsen lässt, der die Dunkelheit vertreibt und das Licht bringt, ist Gott, und die Gläubigen glauben an Ihn allein und gesellen Ihm keine falschen Götter bei.
Der Glaube schützt die Menschen vor Dingen, die körperlichen und geistigen Schaden anrichten können: Verzweiflung, Trauer, Angst, Kummer, Stress und Sorgen über die Zukunft, Nervosität. Statt dessen bringt der Glaube den Menschen Frieden und Freude. Nur der Glaube bringt den Menschen Freiheit. Die Menschen, die sich an andere Dinge klammern, als den Glauben, werden nie Frieden finden. Auch wenn sie ihre Ziele erreichen, werden sie entdecken, dass sie die Seligkeit nicht finden konnten.
Während einer Krankheit und vor allem im hohen Alter, erfahren die Menschen, dass Dinge und Menschen, denen sie ihr ganzes Leben gewidmet haben, ihnen nicht treu geblieben sind. Wenn sie zu der Erkenntnis kommen, dass all diese Jahre vergeblich waren und ihnen nichts Gutes gebracht haben, sind sie niedergeschlagen. Ihre Ideale, Erwartungen, Freunde und Lieben, die sie bis jetzt aufrecht erhalten haben, sind verschwunden.
Gläubige werden jedoch durch körperliche Veränderungen und Verluste in ihrem Leben nicht in Traurigkeit und Depressionen verfallen, weil sie nicht so sehr an ihrem Leben hängen. Der geachtete Gelehrte Beduizzaman Said Nursi, der sein ganzes Leben im Kampf für Gott gelebt hat, erklärt, wie der Glaube ihm genügte und wie der Glaube ihm eine unermüdliche Quelle der Hoffnung war:
"Das Licht des Glaubens genügte, um mir über jeden Kummer, der durch das Altwerden und die Schmerzen der Trennung entstanden war, hinweg zu helfen; es gab mir unauslöschliche Hoffnung, unanfechtbaren Glauben, unauslöschliches Licht und unendlichen Trost. Der Glaube ist sicherlich mehr als genug angesichts der Dunkelheit, Kopflosigkeit, Kummer und Sorgen des Altwerdens. In Wirklichkeit ist das Altwerden dunkel, licht- und trostlos, und die schrecklichste und sorgenvollste Trennung sind das Altwerden und die Trennung von Menschen, die irregeleitet und zerstreut sind. Die Erfahrung eines solchen Glaubens, der Hoffnung, Licht und Trost bringt, erfährt man durch die Annahme einer bewussten ehrfürchtigen Haltung, die sich dem hohen Alter ziemt und die für den Islam angemessen ist. Es ist nicht möglich, die Jungen zu imitieren, sich dabei kopflos auf etwas zu stürzen und sein hohes Alter zu vergessen." (Risale-i Nur Collection, The Twenty-Sixth Flash, http://www.beduissaman.org/flashed/f26.html)Jene Menschen, die sich an Gottes Gaben erfreuen, finden es erniedrigend ihre Persönlichkeit zu ändern oder in Verzweiflung zu geraten, sobald ihnen diese Gaben weggenommen werden. Es ist ein Zeichen, dass sie nicht den wahren Glauben an Gott und das Jenseits besitzen und es ist ein Zeichen von fehlender Weisheit und von mangelhaftem Verständnis.
Gott gibt und nimmt Seine Gaben; eine der Charaktereigenschaften, die den Gläubigen von allen anderen unterscheidet, ist die positive Moral, die er in solchen Situationen zeigt. Die wesentlichen Gesichtspunkte sind ihre völlige Unterwerfung vor Gott; ihre Denk- und Handelsweisen richten sich nach dem Quran, den Er der Menschheit gesandt hat; für sie kommen nur solche Lösungen in Frage, die sich mit der Perspektive des Quran vereinbaren lassen.
Jene Menschen jedoch, die ohne Glauben sind, stützen ihr Leben auf ein Modell, das dem Quran entgegengesetzt ist. Es beinhaltet Spott, Unterdrückung, Sorgen, Betrug, Angst vor dem Tod, weltliche Ambitionen und Traurigkeit. Hoffnungslosigkeit findet man praktisch bei jedem ungläubigen Menschen, denn seine Lebensziele stützen sich nicht auf eine solide Grundlage, nämlich den Glauben an Gott und die Unterwerfung vor Ihm. Daher ist sind ihr Leben, ihre Fähigkeiten und ihre Ausdauer so schwach wie ein Baumwollfaden. Sie befinden sich in einer geistigen Verfassung, die jederzeit anfällig ist für Verzweiflung.
Um Begeisterung zu besitzen, die sich nicht erschöpft, müssen die Menschen vollen Glauben und Vertrauen in Gott haben, und sie müssen sich Ihm unterwerfen. Nur jene Menschen leben in Hoffnung, die mit Gott befreundet sind. Jene, die nicht an ihn glauben, werden wahre Hoffnung nie kennenlernen, eine Hoffnung, die nicht von weltlichen Bedingungen abhängig ist. Sie verschwenden ihre Zeit mit negativen Möglichkeiten und bewerten Ereignisse in einem negativen Licht. Ihr Mangel and Vertrauen und Verlass auf Gott wird ihnen unzählige Gründe geben, sich zu sorgen, denn sie sind der Überzeugung, dass alles zufällig passiert. Unter diesen Bedingungen werden sogar mögliche Naturkatastrophen zur Quelle von Sorgen.
Das Universum enthält viele Einzelheiten, die durch ein empfindliches Gleichgewicht Harmonie schaffen. Wenn ein Teil dieses feinen Gleichgewichtes auch nur im geringsten gestört wird, kann es zu einer schweren Katastrophe führen. Ein starkes Erdbeben, zum Beispiel, kann alles auf der Erdkruste zerstören. Die Kruste ist wie eine Membrane, die auf der Magma schwimmt, die bei Temperaturen von Tausenden von Graden kocht und brodelt, worin die härtesten Metalle nur im geschmolzenen Zustand gefunden werden können. Es ist sehr leicht möglich, dass diese Membrane an manchen Orten auseinandergerissen wird und daß die Erdkruste durch die kochende Lave zu Asche verfällt. Auch jene Orte, die man auf dieser Erde als die sichersten einstuft, sind nicht ohne diese Gefahr, denn es gibt keine Berechnungen von 100%iger Sicherheit, nur Schätzungen und Annahmen.
Gleichzeitig dreht sich die Welt mit einer unwahrscheinlich hohen Geschwindigkeit durch was Weltall und Tausende von Meteoriten flitzen vorbei. Es gibt keine Garantie, dass nicht eines Tages ein solcher Meteorit die Erde trifft. Ein Meteorit von nur 1 km Durchmesser ist gross genug, um das Leben, wie wir es auf der Erde kennen, durch eine Klimaveränderung durcheinander zu bringen. Eine grosse Explosion auf der Sonne und die daraus entstehende Energie und Strahlung, kann alles Leben auf der Erde vernichten. Dies sind nur einige Beispiele, und es gibt Tausende von anderen Möglichkeiten.
Die Menschen, die sich dessen bewusst sind und doch nicht an Gott glauben und sich Ihm nicht unterworfen haben, fühlen Schrecken und Unbehagen. Die gläubigen Menschen jedoch wissen, dass das Universum, sowie ihre Körper, unter Seiner Kontrolle stehen. Sie haben sich voll und ganz Seinem Willen und Wissen unterworfen. Die Tatsache, dass das Universum auf einem feinen Gleichgewicht beruht, vergrössert ihren Glauben und stärkt ihre Verbundenheit zu Gott, sowie ihr Staunen.
In seinem unnachahmigen Stil vergleicht Beduizzaman Said Nursi den Frieden der Muslime mit der Hoffnungslosigkeit der Ungläubigen wie folgt:
"Alle materiellen und spirituellen Ereignisse bedrohen, erschrecken und greifen die ungläubigen, missgeleiteten Menschen an. Sie destabilisieren ihre geistigen Kräfte und bringen sie durcheinander. Die gläubigen Menschen fühlen sich dadurch jedoch nicht bedroht oder verängstigt, stattdessen werden solche Ereignisse eine Quelle der Freude und Freundschaft, Hoffnung und Kraft. Die Menschen, die Glauben besitzen, sehen, dass die endlose Serie von Ereignissen, die eine nach dem anderen wie die Waggons eines Zuges erscheinen, ein physischer und spiritueller Zug, sowie das mobile Universum, von einem weisen Schöpfer verwaltet und gesandt werden, von perfekter Ordnung und Weisheit, mit der Aufgabe, ihrer Pflicht zu genügen. Sie weichen von ihrer Pflicht nicht im geringsten ab und mischen sich nicht in ihre gegenseitigen Belang ein. Die geistige Kraft, die sie uns geben, ermöglicht uns, zu sehen, dass sie von der perfekten Kunst und der Schönheit des Universums abhängig sind, und der Glaube manifestiert sich als ein Beispiel ewiger Glückseligkeit…" (Risale-i Nur Collection, Hutbe-I-Samiye).Ungläubige Menschen werden am Tage des Jüngsten Gerichts in die grösste Verzweiflung geraten, wo alle Menschen sich erheben und für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. An diesem schweren Tag werden sie der Wahrheit begegnen, die sie ihr ganzes Leben verleugnet haben, und sie werden ein unbeschreibliches Leid fühlen, weil sie sich dem Glauben nie genähert haben, während sie auf dieser Erde weilten. Sie werden sich an Gottes Versprechen erinnern und erkennen, dass sie in die Hölle geworfen werden. Ihre Gefühle des Leidens sind mit denen auf der Erde unvergleichbar, nichts vergleicht sich mit ihrer Härte. Gott beschreibt ihre Verzweiflung an diesem Tag, dem Beginn des Jenseits, wie folgt:
Dieses Problem entsteht, weil sie nicht glauben, dass Gott die Kontrolle über alle Ereignisse besitzt; und sie unterwerfen sich somit nicht vollständig ihrem Schicksal, denn nur die völlige Unterwerfung vor Gott und dem eigenen Schicksal bringt dem Menschen Frieden. Positiv in die Zukunft zu schauen und auf Gott vertrauen, anstatt in Furcht und Leid zu versinken, macht die Menschen körperlich und geistig gesund. Jene Menschen, die sich vor der Zukunft fürchten und sich Sorgen darüber machen, sind wie jene Menschen, die ihr Leben verloren haben, obwohl sie immer noch leben. Es wäre falsch, von solchen Menschen grosse Fortschritte zu erwarten und gute Ideen, Gedanken und positives Benehmen; die Seelen dieser Menschen sind immerfort erfüllt von Sorge und Missvergnügen.
Jene Menschen, die durch das kleinste Ereignis, das entgegen ihren Wünschen stattfindet, aufgerüttelt werden, depressiv werden und geistig verfallen, sind die Verlierer. Ihre Seelen werden zerstört, und als eine Konsequenz daraus verfallen ihre Körper. Die Menschen sind erschaffen worden, um friedlich, gesund und produktiv zu sein, indem sie sich dem Willen Gottes unterwerfen und ihr Vertrauen auf Ihn allein setzen.
Für die Menschen ohne Glauben erscheint alles ein Problem. Zu erkranken, nicht in der Lage zu sein, eine "wichtige" Einladung anzunehmen, seine Forschungsarbeit nicht beenden zu können, keine lang erwünschten Ferien zu machen, von jemandem, den man beeindrucken wollte, keine Aufmerksamkeit zu bekommen, sogar ein kleiner Kratzer am Auto kann zu plötzlicher, grosser Traurigkeit und Verzweifulung führen. Solche unwichtigen Ereignisse können zu plötzlichen Depressionen führen. Der Grund dieser negativen Haltung liegt darin, dass die Menschen dieser Welt viel zu viel Bedeutung beimessen, viel mehr als sie verdient. Sie glauben nicht eine Minute an das Leben nach dem Tode, sie verlieren keinen Gedanken darüber, dass sie alle einmal sterben müssen und daß sie diese Welt hinter sich lassen werden. Sie beschäftigen sich mit oberflächlichen Problemen, und die Hoffnungen, die sie in diese kleinen Ziele gesteckt haben, können leicht erschüttert werden. Menschen, die einen solchen Lebenstil führen, sind unglücklich und besorgt.
Menschen können auch wegen eines plötzlichen und unerwarteten körperlichen Makels in Depressionen verfallen und erfahren eine Periode der Verzweiflung. Während dieser Zeitperiode stellen sie eine bestimmte Haltung zur Schau - die sie gewöhnlich nicht zeigen würden, wenn sie nicht der Meinung wären, dass ihr körperliches Aussehen einen Makel hätte - zum Beispiel, sich über eine/n gut aussehende/n Freundin/Freund aus lauter Eifersucht lustig zu machen oder sich auf eine Art und Weise auszudrücken, die den Freund sich schlecht fühlen lässt. Andere Menschen unter den gleichen Umständen ziehen sich in sich zurück und meiden ihre Freunde. Alle diese Verhaltensstörungen kommen daher, weil man sich seinem Schicksal nicht unterwirft und nicht auf Gott vertraut.
Niemand gewinnt aus der Verzweiflung, denn sie hat keinen positiven Einfluss auf die Haltung, die geistige Gesundheit, die Zukunft oder den Lebenstil. Im Gegenteil, sie führt zu Krankheit und moralischer Depression, die sogar zum Tode führen kann. Eine positive Haltung bringt jedoch viel körperlichen und geistigen Gewinn. Zuallererst erwirbt man dadurch Gottes Wohlgefallen und führt eine Art Verehrung durch, indem man Seine Befehle befolgt.
Hoffnungsvoll zu bleiben, trotz aller Ereignisse, und die Hoffnungslosigkeit zurück zu weisen, führt zu einer positiven Entwicklung der Seele. Solche Menschen sind ihrem Schicksal ergeben und besitzen keine weltlichen Ambitionen. Sie sind geduldig und ruhig und werden nicht durch die Ereignisse tangiert. Sie sind stark und zufrieden, und Sie werden von den anderen respektiert. Sie sind Menschen, die man um Rat fragt, sie sind erfahren, und Sie haben die Charakterzüge eines Führers.
Das ist die Hoffnung dieser törichten Menschen. Viele sind überzeugt, dass sie eine grosse Belohnung im Jenseits erhalten werden, obwohl sie Gott nicht anerkannt und geschätzt haben, wie es verlangt wird und gar kein oder nur wenig Wissen über den Quran und den Islam besitzen. Hoffnungsvoll zu sein, ist eine Charaktereigenschaft, die einzigartig für Gläubige ist; der hässliche Wagemut und Kopflosigkeit sind jedoch Zeichen des Unglaubens. Sie versuchen ihr Gewissen mit falschen Hoffnungen und Erwartungen zu beruhigen. Irgendwann glauben sie dann an die Wahrheit dieser Selbsttäuschung.
Zum Beispiel: Ein Wissenschaftler zeigt nicht die geringste Haltung entsprechend den Quranischen Richtlinien, und er erwartet, wegen seiner wissenschaftlichen Arbeit gerettet zu werden.
Eine Philosophin, die die Religion zurückweist und verleugnet, jedoch in der Überzeugung lebt, dass sie dank ihrer Bildung den anderen überlegen ist und dafür im Jenseits belohnt werden wird.
Der Händler ist voll guter Hoffnung auf das Jenseits, weil er für andere Güter beschafft.
Doch wenn man sich mit diesen Menschen näher unterhält, so merkt man bald, dass sie an der Existenz eines Lebens nach dem Tode zweifeln. Ein Vers beschreibt diese Menschen wie folgt:
Jene Menschen, die diese lächerliche Erwartung besitzen, glauben, dass sie für das Gute, das sie auf dieser Welt vollbracht haben, belohnt werden - gute Taten, die sie nur zu ihrem eigenen Vorteil begangen haben. Tatsächlich glauben sie, dass dies ihr natürliches Recht ist. Sie benutzen häufig Ausdrücke wie "Arbeit ist die beste Art der Verehrung" und "Dienste am Volk, sind Dienste an Gott". Nun sind diese Ideen nützlich, wenn sie aufrichtig ausgeführt werden. Es widerspricht jedoch jeglicher Logik, Belohnungen für Taten zu erwarten, die einzig und allein erbracht worden sind, um sein eigenes Ego zu befriedigen und zusätzlich noch eine undankbare und widerspenstige Haltung gegenüber Gott anzunehmen.
Doch wenn sie ermahnt werden, dass eine solche Erwartung bedeutungslos und lächerlich ist, dass es für Gott bedeutsam ist, zu glauben und stets nur zu handeln, um Sein Wohlgefallen zu erlangen, dann weigern sie sich, diese Wahrheit zu akzeptieren. Der Quran verkündet, dass Dinge, die ohne Glauben getan werden, oder ohne Gottes Wohlgefallen erlangen zu wollen, im Jenseits nicht belohnt werden und völlig wertlos sind. Was immer sie tun, ist umsonst, wenn sie keinen Glauben haben und sie es nicht um Gottes Willen tun. Im Quran steht es so geschrieben:
Jene Menschen, die sich das Paradies erhoffen, sollten sich auf eine Art und Weise benehmen, wie es von Gott verlangt wird. Wenn sie sich Seinem Willen entsprechend benehmen, Seine Befehle und Ratschläge befolgen, so verdienen sie das Recht zu hoffen, sich unter jenen Menschen zu befinden, die gemäss Gott das Paradies verdient haben:
Der Teufel versucht, den gläubigen Menschen Verzweiflung einzuflössen, wenn eine Situation negativ erscheint. Der Teufel hat jedoch bei den wirklich gläubigen Menschen keinen Erfolg, denn er kann sie nicht an sich ziehen. Ihr starker Glaube bewirkt, dass sie Gottes Gesetze und Ratschläge mit Sorgfalt befolgen. Da im Quran geschrieben steht, dass man positiv sein soll, können die gläubigen Menschen gar nicht anders, als diesen Ratschlag zu befolgen. Gott sagt den Gläubigen:
Der Mensch ermüdet nie, wenn er um Gutes bittet; doch wenn ihn das Böse trifft, dann ist er verzweifelt und verzagt. Fürwahr, wenn Wir ihm Unsere Barmherzigkeit fühlen lassen, nach dem Leid, das Ihn betroffen hatte, dann sagt er bestimmt: "Das gebührt mir! Und ich glaube nicht, dass die Stunde bevorsteht. Doch falls Iich zu meinem Herrn zurückgebracht werde, dann finde ich bei Ihm gewiss das Beste." Doch Wir werden die Undankbaren wissen lassen, was sie getan haben, und wahrlich, Wir werden sie eine harte Strafe kosten lassen. (Sure 41:49-50 - Fussilat)
Der Teufel will nicht, dass die Religion Gottes vorherrscht und die Überhand gewinnt. Er will vielmehr, dass die Menschen ihr Leben nach unmoralischen Regeln führen, und Hoffnungslosigkeit ist ein Teil dieses Vorhabens. Es gibt Kulturkreise, in denen die Hoffnungslosigkeit eine Lebensphilosophie geworden ist. Jene Menschen, die unter dem Einfluss des Teufels sind, erleben eine egoistische Freude an Liedern, Filmen und anderen Ausdrucksformen, die Hoffnungslosigkeit und Pessimismus reflektieren.
Geist, Mentalität und Vernunft jener hoffnungslosen Menschen helfen nicht, gesunde Entscheidungen zu treffen. Hoffnungslosigkeit macht die Menschen körperlich krank und ist gleichzeitig eine schwere geistige Krankheit, die zu Selbmord führen kann. Es ist klar, dass man nicht erwarten kann, dass solche Menschen gemäss den Quranischen Regeln leben. Dies ist dem Teufel sehr dienlich, denn er benützt dies, um die Menschen von der Religion wegzulocken, wobei sie jegliche Hoffnung auf das Jenseits verlieren und sich der ewigen Bestrafung nähern. Das war schon immer sein Ziel.
Menschen ohne Hoffnung stecken andere mit dem gleichen negativen und depressiven Zustand an. So werden sie praktisch zu Helfern des Teufels, denn sie sind in der Lage, diesen geistigen Zustand, den der Teufel begehrt, in anderen Menschen auszulösen. Diese Haltung macht aus diesen Menschen, absichtlich oder unabsichtlich, Diener des Teufels, der Tatsache zum Trotz, dass die Menschen einzig und allein erschaffen worden sind, um Gott zu dienen.
Es ist das Ziel des Teufels, den Menschen Mutmassungen einzuflüstern, damit sie Gottes Macht vergessen und Gott nicht anerkennen, wie es verlangt wird, und sie so von der Religion wegzulocken. Der Teufel will, dass die Menschen eine Lebensweise, die von gewissen Menschen angenommen wird, verfolgen; eine Lebensweise die voll eitler Ziele ist, die die eigenen Wünsche und Leidenschaften vor Gottes Willen stellt und die den wahren Grund der Schöpfung vergessen hat: Gott zu dienen. Sie hören auf den Teufel und seine Einflüsterungen, nehmen diese ernst und vergessen Gott. Am Ende aber sind sie die Verlierer, auf dieser Welt und im Jenseits.
Ganz oben auf der Liste der Verluste stehen Hoffnung und Stabilität, denn dieser Weg führt zu Unbehagen und Unsicherheit im Leben. Menschen können Sklaven verschiedener Mutmassungen während unterschiedlicher Lebensetappen werden; es kommt ganz auf die Person an. Meistens leben sie in Angst und Unbehagen, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn sie einem gewissen Ereignis gegenüber stehen. Sie sind immer und ewig unentschlossen, wenn es um Fragen wie Ausbildung, Arbeit und andere Themen geht. Immerfort fragen sie sich: "Hätte ich vielleicht die andere Arbeitsofferte annehmen sollen?" oder "Wäre es nicht besser gewesen, wenn ich in die andere Schule gegangen wäre?"
An diesem Punkt kommt folgende Frage auf: "Was ist falsch daran, wenn man immer versucht, das Richtige zu tun?" Was wir hier jedoch zu klären versuchen, ist nicht, die richtige Lösung zu einem Problem zu finden, sondern die Tatsache, dass diese Menschen tagtäglich Sklaven von Angstgefühlen und Besorgnis werden, denn sie sind sich nie sicher, ob sie das Richtige tun. Nach und nach kommen diese Menschen in eine solche Verfassung, dass sie nicht mehr in der Lage sind, sich Gedanken über wirklich wichtige Dinge zu machen. Der konstante Widerstreit, dem sie ihre Gedanken und ihren Geist unterziehen, erzeugt in ihnen einen Zustand der Verwirrung. Dies ist eine der grössten Gefahren, die die Einflüsterungen des Teufels den Menschen bringen können.
Die dunklen Vorschläge des Teufels führen zu Unentschlossenheit und allen möglichen Mutmassungen und Einbildungen. Das ist sehr zeitraubend und verschlingt demzufolge einen grossen Teil der Lebenszeit. Unsicherheiten und Zweifel, die sich auf leere Mutmassungen stützen, führen zu einem verspannten und gestressten geistigen Zustand. Bei den Menschen, die auf die Mutmassungen des Teufels hören und nicht an Gott glauben, oder Seine Macht nicht anerkennen, werden die Mutmassungen und Vermutungen immer grösser. Sie vertrauen und verlassen sich nicht auf Gott, ihren Schöpfer und sind somit nicht in der Lage, sich von den Einflüsterungen des Teufels zu lösen. Sie leiden weiter unter ihren Befürchtungen. Dieser geistige Zustand ist weit verbreitet.
Das gefährlichste an diesen teuflischen Einflüsterungen ist ihre Fähigkeit, den Geist so zu überfluten, daß klares Denken verhindert wird. Jene Menschen, die davon betroffen sind, deren Geist konstant mit Mutmassungen und Zweifeln beschäftigt ist, können Gott nicht erkennen und anerkennen, wie es von ihnen verlangt wird und sie können ihr Leben nicht so führen, wie Er es will. Sie sind gleichzeitig mit der Welt zerstritten und besorgt, und sind unfähig, eine gute Moral durch die Befolgung der Quranischen Richtlinie, sich Ihm zu ergeben, zu erlangen und die daraus entstehende friedliche und ruhige Geistesverfassung zu geniessen.
Jene Menschen, deren Lebensgeister in Mutmassungen verfangen sind, verwechseln gut und schlecht, richtig und falsch und was sie tun oder nicht tun sollen. Sie befinden sich in einem Zustand ewiger Sorge, Zweifel und Ungewissheit, was mit ihnen geschehen wird und hören nie auf, sich über die Richtigkeit ihrer Entscheidung zu sorgen. Eine solche Situation übt grossen Druck auf den Geist auf und hindert sie, logisch zu denken, gesunde Entscheidungen zu treffen und die Dinge vernünftig zu analysieren.
Dabei ist das alles völlig bedeutungslos. Die Menschheit wurde aus einem ganz speziellen Grund erschaffen: Gott zu dienen, und zwar auf eine Art und Weise, die Er will. Dabei darf man nie vergessen, dass unser Herr immer ein Freund für jene ist, die sich aufrichtig abmühen. Die Menschen, die wissen, wofür sie erschaffen worden sind, vergessen nie, dass alles von Gott kommt und dass jedes Ereignis durch Sein Wissen stattfindet. Jene, die mit Vermutungen leben und sich vom Weg abbringen lassen, der wahre Rettung bringt, müssen diese Wahrheit verstehen und zu der Erkenntnis kommen, dass Vermutungen, Mutmassungen und Zweifel das Resultat von Ereignissen nicht ändern können. Nur jene, die dies verstehen, können ein Leben in Frieden finden, denn sie haben sich ihrem Schicksal unterworfen, das Gott, der alles aus dem Nichts erschaffen hat, für sie bestimmt hat; und das ist gut für sie.
Für jene Menschen, die sich nicht bewusst sind, dass sie ihrem Schicksal nicht entkommen können, und dabei nichts anderes als Beobachter sind, wird der Teufel zur Qual. Die teuflischen Einflüsterungen werden bei jenen Menschen, die sich nicht davon befreien können, immer schlimmer. Dies wiederum verschlimmert ihre Depression und zerstört ihren Geist. Sie können sich jedoch nicht davon befreien und wissen nicht, wie sie dieses Problem anpacken sollen, denn sie wissen nicht, woher sie kommen noch kennen sie die Lösung dazu: eine starke Liebe zu Gott und Gottesfurcht, sowie die Unterwerfung, die aus dem Glauben entsteht.
Mehrere Verse erklären ganz klar, dass alles unter Gottes Kontrolle steht. Einer dieser Verse lautet wie folgt:
Gott prüft die Menschen auf verschiedene Art und Weise. ImQuran wird erklärt, wie folgt:
Die Menschen brauchen jedoch einen festen Vorsatz, damit sie nicht ein Sklave der Einflüsterungen des Teufels werden, die unvorstellbare Formen annehmen können. Zum Beispiel flüstert der Teufel einem Menschen, der oft Fehler macht, ein, dass er diese Fehler immer machen wird. Er lügt, indem er einem Menschen, der einen Fehler gegenüber Gott gemacht hat, einflüstert, nie Vergebung zu erhalten, gleich wie sehr er auch bereut und dass die Absicht, das Richtige zu tun, nie akzeptiert werden wird. Dies ist eines der hinterhältigsten Spiele, die der Teufel mit den Menschen treibt, um sie in einem Zustand der Verzweiflung und fern der Reue zu halten. Menschen, die auf diese Lügen hören, werden hoffnungslos und ängstlich, weil sie glauben, dass sie den Fehler nicht beheben können. Wenn es ihnen leid tut, was sie getan haben, sofort bereuen und die Absicht haben, den Fehler nie zu wiederholen, so wird sich dieses Ereignis als etwas Gutes herausstellen. Ein Vers lautet wie folgt:
Jene Menschen, die von den Einflüsterungen des Teufels nicht beeinflusst werden wollen, müssen diesen geistigen Zustand zurückweisen und nicht in einem solchen Zustand leben wollen. Manche Menschen sagen, dass sie dessen überdrüssig sind, so zu leben, aber weil sie sich scheinbar nicht davon lösen können, leben sie weiter in diesem hoffnungslosen und verzweifelten Zustand. Dazu kommen die traurige und hoffnungslose Lyrik der Lieder, die sie hören und die Filme, die sie anschauen; Das macht sie noch hoffnungsloser und depressiver. Wenn ihnen dann jemand die Wahrheit sagt, antworten sie: "Ach, was kann ich schon machen? Es liegt nicht in meiner Hand. Ich bin traurig." Das ist schwierig, logisch zu erklären. Sie fixieren sich auf die Idee, dass sie so weiterleben müssen.
Wir wissen, dass gewisse Menschen Freude an einem solchen Zustand haben, auch wenn sie es nicht offen zugeben. Wie gross der Schmerz auch sein mag, den sie ertragen, erfahren diese melancholischen Menschen unbewusst eine seltsame Freude aus ihrem Gefühl der Traurigkeit und werden abhängig davon. Daraus ist eine Gewohnheit geworden, und sie wollen diesen teuflisch inspirierten Geisteszustand nicht verlassen, auch wenn sich die Bedingungen dazu geändert haben. Der Teufel versucht, in den Menschen eine Bevorzugung für diesen Geisteszustand zu entwickeln, der eine Charaktereigenschaft der Menschen des Feuers ist. Er versucht, ihnen die geistige höllische Bestrafung in Erfahrung zu bringen, während sie noch auf dieser Welt verweilen und sie von Gottes Weg, Seiner Barmherzigkeit und dem Paradies zu entfernen. Dies ist eine seiner wichtigen Strategien.
Wahrer Glaube, die Erkenntnis von Gottes Macht und die Anerkennung Seiner Barmherzigkeit und Vergebung sind die Lösung, die den Menschen von einem solchen geistigen Zustand befreit. Zusätzlich muss man den Grund seiner eigenen Erschaffung erkennen und die Falle des Teufels meiden. Aus diesem Grund können die Menschen, die sich Gott unterwerfen und wissen, dass sie nur ihrem Schicksal folgen, durch die Verführungen des Teufels nicht verleitet werden und in Verzweiflung fallen.
Der Teufel ist sich der Schwächen der Menschen wohl bewusst und nähert sich ihnen aus dieser Richtung. Seine Taktik variert, denn keine zwei Menschen sind gleich. So versucht er zum Beispiel, die Menschen durch Furcht vor der Zukunft, dem Tod, Armut oder Hunger zu ängstigen. Jemand erhält zum Beispiel einen Gefallen von jemandem und fürchtet nun, dass er nicht in der Lage sein wird, diesen Gewinn zu bekommen und dass diese Person ihn vielleicht dazu führen wird, sein Geld, seine Ware oder sogar seinen Ruf zu verlieren. Indem er dieser Person eine unabhängige Identität gibt, zeigt er, dass er glaubt, dass diese Person die Entscheidungen trifft und dass deren "Macht" negative Ereignisse für ihn hervorruft. Um es anders zu sagen, er hat vergessen, dass Gott diese Person erschaffen hat, ihm zu essen und zu trinken gibt und ihm Genesung bringt, wenn er krank ist.
Auch wenn sich dieser Mensch dessen nicht bewusst ist, so ist er doch erschaffen worden, um sich Gott zu unterwerfen; er lebt sein Leben dementsprechend, und jedes einzelne seiner Worte wird im Einklang mit seinem Schicksal ausgesprochen. Gott erklärt im Quran ganz klar, dass diese sogenannten "Wohltäter" in der Tat Seine Diener sind und selbst keine Macht besitzen. Jeder wird im Jenseits zur Rechenschaft gezogen und gefragt werden, was er getan hat. Somit sollten die Menschen nur Gott fürchten.
Die Menschen, die Gottes unendliche Macht und Seine absolute Kontrolle nicht verstehen, schreiben gewissen Lebewesen Identitäten zu, sehen sie als unabhängige machtvolle Wesen und befürchten, dass sie von allen Seiten Gefahren ausgesetzt sind. Sie wissen nicht, woher und von wem ein Unglück kommen wird, und leben in ewiger Furcht und Angst."Wird mir etwas zustossen? Und wenn ich krank werde! Was ist, wenn ich jung sterben werde? Werde ich ein angenehmes Leben führen?" Diesen völlig grundlosen Ängsten und hundert anderen begegnen wir nur zu oft. Die daraus entstehenden Mutmassungen, was passieren könnte, bringt nur Verzweiflung und Not.
Die natürliche Konsequenz der Einflüsterungen und Mutmassungen des Teufels ist ein angstvoller geistiger Zustand. Ein einfaches Problem, das leicht gelöst werden kann, wenn es mit einem ruhigen und vertrauensvollen Verstand bewertet wird, wird zu einem unlösbaren Problem für jene Person, die den Einflüsterungen des Teufels Gehör schenkt. Diese unkorrekte Haltung treibt den Menschen zu Furcht und Angst und wächst dann zu einer Katastrophe.
Die Quelle der Kraft und unbefleckte Moral finden die Gläubigen im Wissen dieser Wahrheiten und dem aufrichtigen Glauben in ihr Schicksal, das Gott für sie erschaffen hat.
Die endlosen Andeutungen, die er in den Kopf eines Menschen einträufelt, bringen diesen Menschen zu der Überzeugung, dass sie für immer darin verfangen sind. Sie sind der Auffassung, dass es unmöglich sei, sich von diesen künstlichen Problemen zu befreien, und Sie fallen in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Wenn sie die Ereignisse durch das Auge des Quran sehen würden, so kämen sie zu der Erkenntnis, dass nur Gott etwas erschaffen kann, und nur Er die Macht hat, zu erschaffen, was Ihm beliebt. Diese Erkenntnis würde sie dazu bringen, sich in jeder Situation an Gott zu wenden und um Seine Hilfe zu bitten. Sie werden wissen und hoffen, dass Gott alle Seine Diener vor der Verzweiflung rettet und ihnen inneren Frieden und Seligkeit bringt. Menschen, die mit der Unwissenheit ihres Herrn leben, glauben, dass sie für jedes Problem eine Lösung finden müssen, und wenn ihre Kraft aufgebraucht ist, sind sie verzweifelt.
Unser Leben auf dieser Welt geht schnell vorbei, jeder Moment ist deshalb wertvoll und sollte nicht vergeudet werden. Die Menschen sollten immer positiv sein und im Einklang mit dem Grund ihrer Existenz. Wer das tut, wird - so ist es Gottes Wille - Seligkeit auf dieser Welt und im Jenseits finden. Wenn sie den Frieden, den der Glaube an Gott und Sein Schicksal bringt, wirklich erfahren haben, können sie nicht in die Falle des Teufels fallen. Um sich von den Einflüsterungen des Teufels zu befreien, muss man bei Gott Zuflucht finden und handeln und leben, wie es unser Herr im Quran will: