DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

EINFÜHRUNG


Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Zwei Nachbarn leben unter praktisch denselben Bedingungen. Nun werden beide von einem schlimmen Ereignis betroffen: Ein Einbrecher stiehlt ihre gesamten Wertgegenstände.
Der eine Nachbar glaubt an Gott, der andere hat das Jenseits vergessen, und er hat sich voll und ganz weltlichen Bestrebungen hingegeben…
Der Ungläubige hat sein ganzes Leben lang hart gearbeitet, und so war er in der Lage, sich viele Wertsachen anzuschaffen. Für ihn gibt es nichts Wichtigeres als diese Wertsachen, denn sein ganzes Leben, seine Bemühungen und all seine Erwartungen stützen sich darauf. Ganz plötzlich hat er nun alles verloren. Er denkt, dass sein Leben und alle seine Bemühungen umsonst waren. Sein Leben versinkt in Pessimismus. Menschen in einer solchen Situation können tagelang weinen, sie werden krank oder launisch und verletzen andere Menschen. Manchmal ziehen sie sich in sich zurück und erwarten von anderen Menschen, dass sie sich ihrer Hilflosigkeit und ihres Kummers annehmen. Der Verlust ihres Besitzes hat ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt.
Der gläubige Nachbar jedoch reagiert ganz anders. Anstatt Geschrei und Gejammer herrschen in seinem Haus weiterhin Ruhe und eine friedliche Atmosphäre. Er zeigt nicht die geringste Traurigkeit und unterwirft sich weiterhin Gott, er bleibt ausgeglichen und fröhlich.
Er kann dies, weil er weiss, dass Gott ihm die Wertsachen gegeben hat, bevor sie gestohlen wurden, und er weiss auch, dass Gott sie ihm wieder nehmen kann. Er kommt zu der Schlussfolgerung, dass dieses Ereignis etwas Gutes an sich hat, und er ist zufrieden. Er ist nicht abhängig von weltlichen Werten und verzweifelt nicht, wenn er diese verliert; sondern er lebt immerfort in der Hoffnung, dass Gott ihm bessere und schönere Dinge in dieser Welt und im Jenseits geben wird.
Solche Ereignisse machen Muslime nicht mutlos. Im Gegenteil, sie verstärken ihre Unterwerfung zu Gott; sie bleiben hoffnungsvoll, fröhlich und dankbar gegenüber Gott, auch unter solchen Bedingungen. Sie wissen, dass Gott sie prüft und sie bitten Gott, ihnen das zu geben, was gut für sie ist.
Auch wenn sie alles verloren haben, können gläubige Menschen immer neu anfangen, ohne sich hoffnungslos zu fühlen; der neue Start beginnt mit Geduld und Begeisterung. Diese Begeisterung entsteht aus ihrem Glauben, ihrem Vertrauen und ihrer Liebe zu Gott, ihrer Quranischen Moral und der Erkenntnis, dass die Dinge dieser Welt nur einen vergänglichen Wert besitzen. Diese optimistische Einstellung für die Zukunft, die Gewohnheit, immer die sonnige Seite zu sehen, zeigt sich in allen Ereignissen, mit denen gläubige Menschen konfrontiert werden.
Wie schwierig die Situation auch sein mag, gläubige Menschen zeigen Reife, Bescheidenheit, seelische Kraft und Willensstärke. In Angelegenheiten, die ihre Würde oder ihre Integrität betreffen, gehen sie keine Kompromisse ein. Sie zeigen auch nicht die Charakterschwächen und Einstellungen der Ungläubigen. Sie sind somit wunderschöne Vorbilder an alle Menschen.
Die in solchen Situationen am herausragendste Eigenschaft ist ihre niemals schwindende Hoffnung. Das ist wichtig, denn Gott liebt die Hoffnungslosigkeit nicht. Gott erwähnt im Quran, dass die Hoffnungslosigkeit eine Eigenschaft der Ungläubigen ist. Die Hoffnung auf Gottes Hilfe, Gnade und Vergebung zu verlieren, ist ein hässliches Verhalten, das der Quran verbietet.
Dieser hoffnungsvolle, geistige Zustand erlaubt es den Gläubigen, ein fröhliches und friedliches Leben zu führen. Jene Menschen jedoch, die sich Gott nicht unterwerfen, sind immer hoffnungslos, ängstlich und besorgt. Dieser Zustand macht das Leben der Ungläubigen traurig und quälend.
Die meisten Menschen verzweifeln, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, wenn sie etwas verlieren oder wenn sie unerwartet ein schreckliches Ereignis trifft. Es kommt ihnen nicht in den Sinn, auf Vergebung im Jenseits zu hoffen, oder dass sie vom Höllenfeuer befreit werden und ins Paradies kommen können. Sie besitzen weder konkretes Wissen noch das Verständnis des Quran über das Leben nach dem Tod; sie wissen nicht einmal, was es bedeutet, auf das Paradies zu hoffen.
Sie verfolgen einen Weg, der vom rechten Weg abweicht. Jedes negative Ereignis, das solche Menschen in ihrem fortwährend konfusen und turbulenten Leben befällt, bringt ihnen Traurigkeit und Pessimismus. Sie sind sich der göttlichen Weisheit, des Rates und Ratschlags, die sie aus dem Quran gewinnen können, nicht bewusst. Sie hören auf die Einflüsterungen des Teufels und fallen in eine Spirale der Angst, Mutmaßungen und Sorgen. Sie kehren dem Quran und dessen Inhalt den Rücken, und werden somit die Konsequenzen in dieser Welt und im Jenseits in Kauf nehmen müssen.
Dieses Buch bietet jenen Menschen, die ihr Leben fern von den Quranischen Werten gelebt haben, eine wichtige Gelegenheit: Die Gelegenheit, ihre gewohnten, falschen Gedanken und Einstellungen aufzugeben und sich wieder mit der Glückseligkeit in dieser Welt und im Jenseits zu vereinigen. Für jene, die an den Quran glauben und den Quran befolgen, ist es Ratschlag, Mahnung und Ermunterung, den Quran besser zu verstehen.

DER HOFFNUNGSVOLLE ZUSTAND DER GLÄUBIGEN


Hoffnung ist eine der Charaktereigenschaften der Gläubigen
Gott erwähnt im Quran, dass Hoffnung eine wichtige Charaktereigenschaft der Gläubigen ist und ein Zeichen ihres Glaubens. Die Menschen setzen ihre Hoffnung in Gott gemäss der Stärke ihres Glaubens und sie hegen ein tiefes Sehnen nach Seiner Gnade und Seiner unendlichen Belohnung, denn Er hat den Gläubigen die schönsten Dinge in dieser Welt und im Jenseits versprochen. Die Größe der Hoffnung der Menschen, dies zu erlangen, entspricht ihrem Mass an Vertrauen in Gott, ihrer Nähe zu Ihm und ihrer Unterwerfung und Aufrichtigkeit. Gläubige Menschen wissen, dass alles nach dem Willen Gottes geschieht, und sie fallen nicht in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Sie sind der Überzeugung, dass ihre Gebete angenommen werden. Sie zweifeln daher nicht eine Sekunde daran, dass ein scheinbar schreckliches Ereignis eine Prüfung ist, und dass am Ende das Beste daraus entstehen wird.
Alle Ereignisse geschehen durch Gottes Befehl "Sei!". Jedes Ereignis, jede Szene, die wir sehen und erleben, ist Gottes Wille. Nichts ist sich selbst überlassen, alles wurde entsprechend dem von Gott vorherbestimmten Schicksal erschaffen.
Gläubige, die sich dessen bewusst sind, verlieren nie die Hoffnung auf Gottes Gnade und Hilfe, auch wenn sie mit einer noch so negativen Situation konfrontiert werden, oder wenn sie das qualvollste Ereignis trifft. Jene Menschen, die in ihrer Not Geduld zeigen, die die Hoffnung nicht verlieren, und Gottes Gesetze nicht missachten, werden in dieser Welt und dem Jenseits frohe Nachricht erhalten.
Gott beschreibt im Quran, dass sich die Gläubigen in einem unveränderlichen geistigen Zustand der Hoffnung auf Gott befinden. Aufrichtige Gläubige erkennen und schätzen Gott, wie Er im Quran beschrieben ist, und Sie erkennen somit die Gnade und die Segnungen, die Er ihnen gegeben hat. Sie wissen, dass Er Freund und Helfer der Gläubigen ist; Er ist unendlich gnädig und Er erbarmt sich ihrer. Er hat Seinen rechtschaffenen Dienern die frohe Botschaft einer grossen Belohnung in dieser Welt und dem Jenseits gesandt, und Er bricht Sein Versprechen nie. Gläubige erkennen, dass Er nur das Beste und Gute für sie befiehlt, dass Er ihnen die Tür der Barmherzigkeit und Rechtleitung öffnet, und dass Er ihnen unendlich viele Gelegenheiten bietet, gerechten Lohn zu erhalten.
Gläubige, die das wissen, befinden sich in einem unveränderlichen Zustand der Hoffnung auf Gott, sie hoffen auf das Beste in dieser Welt und im Jenseits. In den Quranversen wird beschrieben, wie Gott den Gläubigen eine gerechte Belohnung zuteilt, und ihnen Seine Gunst, Sein Wohlgefallen und Seine Gnade gewährt.
Und diejenigen, welche glauben und des Rechte tun, Wir werden gewiss ihre Sünden tilgen und sie nach ihren besten Taten belohnen. (Sure 29:7 - al-Ankabut)
Und Er erhört diejenigen, welche glauben und das Rechte tun, und verstärkt ihnen gegenüber Seine Gunst. Die Ungläubigen aber trifft strenge Strafe. (Sure 42:26 - asch-Shura)
Satan droht euch Armut an und befiehlt euch Schändliches. Gott aber verheißt euch Seine Vergebung und Huld. Und Gott ist allumfassend und wissend. (Sure 2:268 - al-Baqara)
Die Gebete und Wünsche der Gläubigen sind voll Hoffnung. In einem Vers wird es beschrieben wie folgt:
"... um ihren Herrn in Fürcht und Verlangen anzurufen... " (Sure 32:16 al-Sadschda)
Gläubige beten in der Hoffnung, dass Gott ihre Gebete anhört, denn das Gebet ist eine Art der Verehrung, sowie ein Zeichen einer hoffnungsvollen Haltung gegenüber Gott.
Die Wurzeln der Hoffnung: Unterwerfung unter das Schicksal
Viele Menschen verzweifeln, wenn sie mit einem unerwarteten, plötzlichen Ereignis konfrontiert werden. Nehmen wir als Beispiel jene, die am Arbeitsplatz erfolglos sind, die etwas verlieren, was sie lieben, oder die bei einer wichtigen Prüfung durchfallen. Wenn sie solche Dinge zu ihren Zielen machen, sind sie nicht in der Lage, mit unerwarteten Ereignissen umzugehen, und sie sind sehr traurig, da sie ihre Hoffnungen darauf gesetzt hatten, dass die Ereignisse nach ihren Vorstellungen stattfinden würden. Das Leben verläuft jedoch nicht immer so, wie man es sich vorstellt oder wie man es geplant hat. Der Mensch wird von vielen unerwarteten Ereignissen überrascht. Da will eine junge Frau unbedingt Architektin werden und sie büffelt schwer für das Eintrittsexamen. Alle Zukunftspläne stützen sich auf die Annahme, dass sie Architektin wird. Es geschieht etwas ganz Unerwartetes; sie wird in ein anderes Programm aufgenommen. Obwohl sie geplant hat, Architektin zu werden, befindet sie sich jetzt auf einem ganz anderen Berufsweg.
Ein junger Mann, der an port sehr interessiert ist, hat Pläne, sein Leben dem Sport zu widmen. Doch erleidet er eine Verletzung, die ihn zwingt, diesen Traum aufzugeben. Ein junges Paar hat ein neu erworbenes Heim mit viel Sorgfalt eingerichtet und ist plötzlich dazu gezwungen, das Haus zu verkaufen, ohne jemals darin gelebt zu haben.
Solche Ereignisse treffen die Menschen in ihrem Leben. Niemand weiss, was in der nächsten Sekunde geschehen wird. Das einzige, das wir mit Sicherheit wissen, ist die Tatsache, dass das Leben eines Menschen schon lange vor seiner Geburt vorherbestimmt ist. Alle Ereignisse im Leben eines Menschen sind von Gott in der Zeitlosigkeit beschlossen worden. Wenn der festgesetzte Zeitpunkt kommt, wird dieses Ereignis eintreten. Das Ereignis ist ein Teil des individuellen Schicksals des Menschen, so wie Gott es festgesetzt hat. So wird es geschehen.
Wir können dies mit einem täglichen Vorkommnis erklären. Stellen wir uns zwei Autos vor, die aufeinander prallen. Beide Fahrer hatten noch Sekunden vor dem Zusammenprall ein bestimmtes Fahrziel. Vielleicht wollten sie nach Hause zu ihren Familien oder zur Arbeit fahren. Beide verliessen ihr Haus zu einer bestimmten Zeit und stiegen in ihr Auto. Vielleicht zögerten sie ein bisschen, bevor sie in diese bestimmte Strasse eingebogen sind, dann haben sie sich trotzdem dazu entschlossen. Beide sind vielleicht sehr vorsichtige Fahrer. In diesem Augenblick waren sie jedoch unachtsam, nur eine Sekunde vielleicht, um die Kassette zu wechseln oder ähnliches. Alles war speziell für dieses Ereignis geplant und jedes kleinste Detail führte zu ihm hin.
Ereignisse geschehen innerhalb von Sekunden, ob Autounfälle oder andere unerwartete Vorkommnisse. Die Ablenkung des Fahrers durch die Musik, die Kleider die getragen wurden - Gott hat jedes Detail dieses Ereignisses erschaffen und geplant. Der Mensch, der diesen Unfall hatte, trug genau diese Kleider, als er sein Haus verliess und bog genau in diese Strasse ein, und nichts hätte dies verhindern können.
So hat Gott die Dinge vorherbestimmt. Die Menschen machen sich dann Vorwürfe: "Wenn ich nur nicht in diese Strasse eingebogen wäre", oder "Wenn ich nur nicht an der Kassette herumgefummelt und mich auf die Strasse konzentriert hätte". Aber eine solche Logik ist falsch und führt zu unendlichem Klagen und Leid. Es können viele verschiedene Gründe für diesen Unfall gefunden werden, in Wirklichkeit sind der Unfall und die Gründe als Teil des Schicksals erschaffen worden.
Jemand, der mit dieser Wahrheit zum ersten Mal konfrontiert wird, mag denken: Was hätte ich denn da machen können? Wenn ja schon alles vorbestimmt ist und Gott alles darüber weiß, wie soll ich dann eine solche Situation in die Hand nehmen, wenn sie kommt.
Im Quran werden diese Fragen ganz klar beantwortet; Also halten wir uns an den Quran, um die Wahrheit zu finden. Im Quran wird erwähnt, dass es am Besten ist, das Schicksal zu akzeptieren und immer das Beste darin zu sehen, nicht in Verzweiflung zu geraten und unter allen Bedingungen ein dankbarer Diener Gottes zu bleiben.
Sprich: "Nie trifft uns etwas anderes als was Gott uns bestimmt hat. Er ist unser Beschützer, und auf Gott sollen die Gläubigen vertrauen." (Sure 9:51 - at-Tauba)
Gott ist der Schöpfer aller Lebewesen und aller Dinge, und Er ist gleichzeitig der Schöpfer jedes einzelnen Ereignisses mit all seinen kleinsten Details. Im Quran ist diese Wahrheit in folgendem Vers enthalten:
Derart ist Gott, euer Herr! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hüter aller Dinge. (Sure 6:102 - al-An'am)
Muslime, die an Gott glauben, glauben auch an eine Existenz im Jenseits; sie fürchten Gott und unterwerfen sich ihrem Herrn, Der alles erschaffen hat. Sie unterwerfen sich Ihm gänzlich, was immer ihnen zustösst, und Sie verzweifeln nie, denn sie wissen, dass alles unter Seiner Kontrolle steht; Er ist ihr bester Freund und Beschützer. Muslime wissen, dass es falsch ist, die Hoffnung zu verlieren oder in Panik zu geraten, denn jedes Ereignis und jeder Zustand ist von Gott, dem perfekten Schöpfer, erschaffen worden. Das Ereignis ist somit perfekt erschaffen worden, und auch wenn das Ereignis negativ erscheinen mag, so weiss doch jeder Gläubige, dass aus allem etwas Gutes kommen wird.
Gläubige und ungläubige Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf Ereignisse. Eine Gläubige kommt zu spät zu einem Interview, welches ihrer Meinung nach gut für sie wäre und sie verpasst somit eine einzigartige Möglichkeit. Sie ist jedoch der Überzeugung, dass alles schon vorgeplant ist, und dass ihr Zuspätkommen ganz unter Gottes Kontrolle steht. Sie sieht etwas Positives in diesem unerwarteten Ereignis, dankt Gott dafür und hofft auf ein gutes Ende. Sie weiss, dass es falsch ist, dieses Ereignis einem Verkehrschaos oder einem platten Reifen zuzuschreiben. Wenn Gott es gewollt hätte, wäre kein Verkehrschaos gewesen oder der Reifen wäre nicht geplatzt.
Diese und ähnliche Bedingungen sind die scheinbaren Gründe für das Zuspätkommen. Wichtiger als diese scheinbaren Gründe ist jedoch Gottes göttlicher Plan, der dieses Ereignis weit vorher verfügt hat. Das Schicksal hat sich somit erfüllt, gemäss Gottes Willen.
Im oben erwähnten Beispiel hat Gott verfügt, dass die betroffene Frau ihr Interview verpassen wird. Demnach ist es unmöglich, dass sie rechtzeitig hätte dort sein können.
Alle Hindernisse bauen sich auf, weil es Gottes Wille ist, dass etwas Gutes für den Gläubigen passieren soll. Wenn Menschen die Unterwerfung voll verstehen wollen, müssen sie Gott als ihren einzigen Freund und Beschützer annehmen und sich in voller Aufrichtigkeit an Ihn wenden. Eine der eindruckvollsten Charaktereigenschaften, die Gott von seinen Gläubigen verlangt, ist, dass sie nie traurig oder pessimistisch werden und nicht verzweifeln, was immer ihnen zustossen wird.
Hoffnungslosigkeit ist ein Zeichen von Unglauben oder schwachem Glauben und beweist einen Mangel an Verständnis der Tatsache, dass alles gemäss dem Schicksal stattfindet. Gott weist uns auf diesen Fehler hin, denn Verzweiflung ist ein Zustand, der den Werten im Quran genau entgegengesetzt ist. Ein solches Benehmen ist verboten, denn Gott rät den Menschen, Ihm zu vertrauen, auf Ihn zu hoffen, und immer das Gute in allen Ereignissen zu sehen.
Gläubige Menschen, denen negative Ereignisse zustossen, die verletzt werden oder alles verlieren, zeigen in solchen Situationen einen unterwürfigen und geduldigen Charakter, weil sie wissen, dass Gott jedes Ereignis erschaffen hat. Jedes Geschöpf ist von Ihm in voller Perfektion erschaffen und ins Leben gerufen worden. Gott, Der alles erschaffen hat, hat auch die Menschen erschaffen, sowie ihre individuellen Schicksale. Auch unwichtigere Ereignisse, die ein Mensch in einem fernen Land erfährt, sind unter Gottes Kontrolle, denn Er sieht alles und jeden und Er hört alles. Alles ist unter Gottes Kontrolle; daher ist es falsch zu verzweifeln, denn das Ereignis wird stattfinden, ob man es will oder nicht. Ereignisse finden aus einem guten Grund statt. Wichtig ist, dass man das Gute daran sieht. Jene, die das tun, werden sehen, wie perfekt und einwandfrei die Ereignisse von Gott erschaffen sind, und es wird ihnen helfen, einen noch tieferen Glauben zu finden.
Das gleiche gilt auch für Hoffnung und Verzweiflung. Hoffnung geht Hand in Hand mit Verstand und Vernunft, während Verzweiflung beidem entgegen steht. Ein Beispiel: Jemand fällt bei einer Prüfung durch, obwohl er hart dafür gelernt hat. Nehmen wir an, dass dieses Ereignis diesen Menschen völlig niederschmettert, und er verzweifelt. Ein solcher Zustand ist nicht von Vorteil und die daraus entstehenden Sorgen und der Kummer schaden seinem Körper und seiner Seele.
Gott will nur das Beste für ihn. Vielleicht ist es besser für ihn, sich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten, anstatt ins College zu gehen. Vielleicht hätten sich der gewählte Beruf oder die gewählte Universität als schädlich für sein zukünftiges Leben herausgestellt. Es kann sein, dass er an eine bessere Universität geht oder dass er einen anderen Beruf wählt, der besser für seine Zukunft ist.
In ihrem Leben erleben die Menschen Ereignisse, die nicht unbedingt nützlich erscheinen. Sie können keine Arbeit finden, die ihnen gefällt, verlieren Geld, das sie unbedingt brauchen, verlieren etwas, das ihnen nahe steht, oder verlieren durch Diebstahl Gegenstände, die sie nur nach Jahren harter Arbeit kaufen konnten. Solche Ereignisse passieren allen Menschen. Gott sagt ganz klar, dass Er die Menschen mit ihrer Seele und ihrem Guthaben prüft. Unser Prophet (saws) sagt in einem seiner Hadithen:
"Was immer Gott nimmt, ist für Ihn, und was immer Er gibt, ist für Ihn. Alles, was Sein ist, überdauert nur eine begrenzte Zeit (in dieser Welt), und so sollten die Menschen geduldig sein, und auf den Lohn Gottes hoffen." (Sahih Bukhari)
Somit erhalten jene, die Geduld zeigen, Gutes, während jene, die rebellieren und verzweifeln, die Verlierer sind.
Es ist entscheidend, die Bedeutungen von Hoffnung und Geduld zu verstehen, um ins Paradies zu gelangen. Positiv zu denken ist obligatorisch, wie auch im folgenden Vers ausgesagt wird:
... verzweifelt nicht an Gottes Erbarmen. Siehe, an Gottes Erbarmen verzweifeln nur die Ungläubigen." (Sure 12:87 - Yusuf)
Gott verlangt von uns, dass wir eine solche Haltung annehmen; wir müssen somit zu der Erkenntnis kommen, dass Er Verzweiflung ungern sieht. Wir müssen Gott als unseren Freund ansehen und Seinem Willen gemäß handeln.
Gottes unendliche Gaben und Belohnungen erfordern unser Vertrauen in Ihn und unsere Hoffnung auf Seine Barmherzigkeit
Ein weiterer Faktor, der die Unterwerfung der Gläubigen zu Gott verstärkt, ist, sich Gedanken über Sein Attribut, das Liebevollste (Al-Wadood), zu machen. Gott erschafft die Menschheit und gibt der Menschheit. Er gibt den Menschen, was immer sie wollen; bringt sie zum Lachen und lässt sie sehen und denken; hört sie an, wenn sie beten und nimmt ihre Gebete an und gibt zahllose andere Gaben und Belohnungen.
Gott hat die schönsten und schmackhaftesten Speisen und Getränke erschaffen. Er hat Erdbeeren, Bananen, Zwetschgen, Orangen, Wassermelonen, Honigmelonen, Tomaten, Karotten, Paprika, Mais, Schokolade und Tausende andere Genüsse erschaffen, die den Menschen so viel Freude bereiten. Zusätzlich hat er die Tiere erschaffen, die von den Menschen so geliebt werden, sowie alle Pflanzen, Bäume, Ozeane, Strände, Sport, Musik, Film, Autos und viele andere Dinge.
Trotzdem ist der Grossteil der Menschen undankbar, unterwirft sich Gott nicht vollständig und fällt somit in Verzweiflung. Diese Haltung ist in folgendem Vers beschrieben:
Und Er gibt euch etwas von allem, um das ihr Ihn bittet. Und wenn ihr die Gnadenerweise Gottes aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht berechnen. Der Mensch ist wahrlich ungerecht und undankbar! (Sure 14:34 Ibrahim)
Gott hat der Menschheit alles gegeben, was sie will. Wenn wir ehrlich darüber nachdenken, so können wir dieser Wahrheit zustimmen. Dafür erwartet Gott, dass wir uns Ihm unterwerfen; und nicht, dass wir durch Seine Gaben verwöhnt werden und in Verzweiflung geraten, sobald wir sie verlieren. Bleibt weltlichen Ambitionen fern und wendet Euch Ihm zu mit heiteren Gemüt; denkt über unser wahres und ewiges Leben im Jenseits nach und führt Euer Leben dementsprechend.
In den Zeichen Gottes kann jeder erkennen, dass diese Welt ein Ort der Prüfung ist. Die Erde ist nicht unser wirkliches Zuhause, sie ist nur ein Ort, der uns auf das wirkliche, ewige Zuhause vorbereitet, ein Ort, wo wir uns geistig und moralisch entwickeln können. Alle Menschen werden verschieden schwere Prüfungen bestehen müssen; sie müssen sich jedoch zuerst Gottes Willen unterwerfen, um für die Prüfungen bereit zu sein.
Jene Menschen, die sich ihrem Schicksal geduldig unterwerfen und die beste Haltung zeigen, werden in dieser Welt und im Jenseits erfolgreich sein, und sie werden mit viel Gutem belohnt werden. Jene jedoch, die mit dem Strom schwimmen, die der wahren Natur ihres Schicksals keine Beachtung schenken und auf eine Art und Weise reagieren, die sich nicht mit dem Quran vereinbaren lässt, unterdrücken sich selbst und werden sich weit entfernt finden von Gottes Barmherzigkeit.
Gott sagt ganz klar, dass Er mit den Menschen, die dieser Welt zu sehr verhaftet sind, die sich Sorgen um die Zukunft machen, die nach weltlichen Gaben streben und die arrogante Meinung vertreten, dass sie alles unter Kontrolle haben, und dann beim kleinsten Hindernis verzweifeln und Undankbarkeit zeigen, nicht zufrieden ist:
Und wahrlich, wenn Wir dem Menschen aus Unserer Barmherzigkeit manches gewähren, ihm aber dann entziehen, dann verzweifelt er und ist undankbar. Aber, wenn Wir ihm nach einem Unheil, das ihn betroffen hat, manches Gute bescheren, spricht er: "Das Übel ist von mir gewichen!" Siehe, er ist fröhlich und prahlt. Außer jenen, die standhaft sind und das Rechte tun. Für sie ist Verzeihung und großer Lohn. (Sure 11:9-11 - Hud)
Das Geheimnis des Vertrauens, das der Gläubige in allen Situationen in Gott setzt, sowie deren Freude und Begeisterung, liegt in ihrem Glauben an Gott und im Vertrauen auf Gott. Sie verstehen, dass Gott hinter jeder scheinbar schwierigen Situation steht, und sie verstehen die Tatsache, dass nur Er gibt und nimmt.
Gottes wunderschöne Versprechen an die Gläubigen erfordern, dass die Gläubigen hoffnungsvoll bleiben
Gott verspricht den Gläubigen grossartige Gaben im jetzigen Leben und im Jenseits, und die Menschen erhoffen sich diese Gaben gemäss der Stufe ihres Glaubens an Gott und ihrer Nähe zu Gott, sowie dem Grad ihrer Unterwerfung und Aufrichtigkeit. Diese Gaben bieten ihnen die Möglichkeit, Gott näher zu kommen, sich Ihm dankbar zu zeigen, und die Offenbarung Seiner ewigen Attribute und Schönheit zu bezeugen. Aus diesem Grund erhoffen sie sich grosse Gaben von Gott. Das Gewissen jener, die einen festen Glauben an Ihn haben und so handeln, wie Er es von ihnen verlangt, ist rein. Sie hegen grosse Hoffnung, denn unser Herr hat versprochen, sie für ihre Bindung an Ihn in dieser Welt mit dem Paradies zu belohnen. Diese Hoffnung erkennt man an der Seligkeit, Fröhlichkeit und Begeisterung, die diese Menschen zeigen, eine Begeisterung, als wären sie schon ins Paradies eingetreten. Sie haben sich unserem Herrn angefreundet, indem sie sich anstrengten und versuchten, Ihn zu erfreuen, sich zu verbessern und immer Gutes zu verfolgen. Am Ende werden sie zu Ihm zurück kehren. Gläubige, die diese Begeisterung in sich tragen, sind hoffnungsvoll, dass sie, indem sie ihren Herrn erfreut haben, zu Ihm ins Jenseits kommen werden.
Gott bringt den Gläubigen die guten Nachrichten seiner Unterstützung und des Paradieses und Er hat verkündet, dass Er alle Muslime, die Seinen Weg befolgen, belohnen wird. Muslime, die wissen, dass sie für jede gute Tat, die sie vollbringen, für Güte und gutes Benehmen und für ihre Befolgung der Quranischen Richtlinien belohnt werden, erfahren die Schönheiten der Unterwerfung, des Vertrauens, der Geduld und des Glaubens.
Gläubige, die sich dieser Tatsachen bewusst sind, befinden sich immer in einem positiven Zustand gegenüber Unserem Herrn und hoffen auf die schönsten und besten Segnungen in dieser Welt und im Jenseits. Gott verspricht den Gläubigen in mehreren Versen eine Belohnung, Barmherzigkeit und Wohlwollen:
Und diejenigen, welche glauben und des Rechte tun, Wir werden gewiss ihre Sünden tilgen und sie nach ihren besten Taten belohnen. (Sure 29:7 - al-'Ankabut)
Und Er erhört diejenigen, welche glauben und das Rechte tun, und verstärkt ihnen gegenüber Seine Gunst. Die Ungläubigen aber trifft strenge Strafe. (Sure 42:26 - asch-Shura)
Die Prüfungen, denen die Muslime unterzogen werden, beinhalten Sorgen, Not und Elend, sowie Unterdrückung, und Inhaftierung. Viele Muslime sind auch getötet worden. Trotzdem werden Muslime, die unterdrückt werden, um sie von ihrem Glauben abzubringen, nie verzweifeln. Ihre Begeisterung und Überzeugung nehmen nicht ab, entgegen den Erwartungen der Ungläubigen. Denn die Muslime erinnern sich an den Vers, der beschreibt, dass die Ungläubigen versuchen werden, die Gläubigen zu unterdrücken, und sie sind Gott dankbar. Ungläubige Menschen fürchten sich davor, Gläubige fühlen die Schönheit ihrer Religion und denken über Gottes Versprechen nach.
Im Quran verspricht Gott den Gläubigen den vollständigen Sieg über die Ungläubigen; er verspricht ihnen Sicherheit und Frieden, unter der Voraussetzung, dass sie Ihm keine Götzen beigesellen:
Verheißen hat Gott denen von euch, die glauben und das Rechte tun, dass Er sie zu Statthaltern (Seiner Macht) auf Erden einsetzen wird, so wie Er es denen, die vor ihnen lebten, gewährte; und dass Er ihnen ihre Religion, so wie Er sie für sie gutgeheißen hat, befestigen will; und dass Er ihre Furcht in Sicherheit verwandeln will. "Sie sollen Mir alleine dienen; Sie sollen Mir nichts an die Seite stellen." Und wer danach ungläubig ist, das sind die Missetäter. (Sure 24:55 - an-Nur)
Gläubige Menschen, die Unterdrückung und Verschwörungen ausgesetzt sind, haben einen unerschütterlichen Glauben an Gott und den Quran; Sie erinnern sich an dieses Versprechen und zeigen Geduld, Hoffnung und Freude.
Diese Einstellung bereitet den Ungläubigen grossen Kummer. Das Vertrauen, das die Gläubigen in Gott haben, flösst den ungläubigen Menschen eine undefinierbare Angst und Furcht ein. Der Ungläubige fühlt den Zorn Gottes und die Qualen, die auf ihn warten, sei es auf dieser Welt oder in der nächsten.
Im Quran sehen wir, dass die Muslime immer eine Haltung der Hoffnung einnehmen. Aufrichtige Gläubige schätzen ihren Herrn, wie im Quran beschrieben, und sie erkennen Seine Barmherzigkeit und Sein Wohlwollen. Jene, die sich an die Gebote des Quran halten, wissen, dass Gott der Freund und Helfer der Gläubigen ist, dass Er unendlich barmherzig und gnädig ihnen gebenüber ist. Er bringt Seinen aufrichtigen Dienern die gute Nachricht von grossartiger Belohnung in dieser Welt und im Jenseits, und Seine Versprechen sind sicher. Weiterhin sehen sie, dass Gott nur das Beste für sie will, die Tore der Barmherzigkeit und der Führung weit öffnet und ihnen unzählige Gelegenheiten gibt, bei denen sie Sein Wohlgefallen verdienen können.
Die Hingabe und Hoffnung der Muslime auf ihren Herrn, Der immer die gute Nachricht der Glückseligkeit bringt, ist wie folgt beschrieben:
Muhammad ist der Gesandte Gottes. Seine Anhänger sind streng gegen die Ungläubigen, aber barmherzig untereinander. Du siehst sie sich verneigen und niederwerfen im Streben nach Gnade von Gott und Seinem Wohlgefallen... (Sure 48:29 - al-Fath)
Als Gegenleistung für Gottes Versprechen versuchen die Muslime jene Haltung aufrecht zu erhalten, die Gott Freude bereitet: die Gebote, die Sein Botschafter übermittelt hat, zu befolgen und sich zu bemühen, eine Moral zu verfolgen, die Gott am meisten Freude bereitet. Gottes Diener wissen, dass mitleidvolles, tolerantes, faires, aufrichtiges, geduldiges, hoffnungsvolles, bescheidenes und aufopferungsvolles Benehmen Gott grosse Freude bereitet; Sie konkurrieren somit untereinander um ihre moralische Auszeichnung. Sie tun das, weil Gott von ihnen verlangt, dass sie sich untereinander messen, in der Hoffnung, ins Paradies zu gelangen:
Und wetteifert um die Verzeihung eueres Herrn und einen Gärten, der weit ist wie die Himmel und die Erde, bereitet für die Gottesfürchtigen. Die da spenden in Freud und Leid und den Zorn unterdrücken und den Menschen vergeben - und Gott liebt die Gutes Tuenden. Und diejenigen, die Gottes gedenken und für ihre Sünden um Verzeihung flehen, wenn sie etwas Schändliches getan oder wider sich gesündigt haben - und wer vergibt die Sünden, wenn nicht Gott? - und die nicht im (Bösen) verharren, das sie wissentlich taten: Ihr Lohn ist Verzeihung von ihrem Herrn und Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen; und herrlich ist der Lohn der (Gutes) Wirkenden. (Sure 3:133-136 - al-Imran)
Wetteifert miteinander um die Verzeihung eueres Herrn und das Paradies, dessen Weite der Weite der Himmel und der Erde entspricht, bereitet für diejenigen, welche an Gott und Seinem Gesandten glauben. Das ist Gottes Wohltat, die Er gewährt, wem Er will. Und Gott ist von unermesslicher Güte. (Sure 57:21 - al-Hadid)
Gott verspricht Seinen ehrlichen Dienern ein schönes Leben in dieser Welt, sowie Überlegenheit, Sieg und ein unendliches Leben voller Schönheit im Jenseits.
In den Gärten von Eden, im Reich des Verborgenen, welche der Erbarmer Seinen Dienern verhieß. Fürwahr, Sein Versprechen geht in Erfüllung. (Sure 19:61 - Maryam)
Verheißen hat Gott den Gläubigen, Männern und Frauen, Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen, und schöne Wohnungen in den Gärten von Eden. Aber das Wohlgefallen Gottes ist das größte (Glück). Das ist die große Glückseligkeit! (Sure 9:72 - at-Tauba)
Gott hat das Paradies als ein Werkzeug der Freude und Hoffnung für die Gläubigen gemacht, während sie in dieser Welt verweilen. Das Paradies ist ein Ort unvorstellbarer Schönheit, jenseits unserer Wünsche. Dies ist die Barmherzigkeit Gottes, ein Ort, der in Worten nicht beschrieben werden kann.
Dort kann der Muslim tun und lassen, was immer sein Herz begehrt. Dort leben sie mit ihren Lieben glücklich zusammen, für immer und ewig. Das Paradies ist fehlerfrei, es ist frei von materialistischen und sprituellen Mängeln. Im Quran wird es beschrieben als ein Ort wo "Flüsse fliessen", "soweit das Auge reicht, sieht man Herrlichkeit und ein grossartiges Königreich" und wo die Belohnungen nie "versiegen". Gott erwähnt im Quran, dass "sie (die Gläubigen) dort alles haben werden, das sie sich jemals gewünscht haben und woran sich ihre Augen erfreuen". (Sure 43:71 - az-Zukhruf). Das Paradies ist somit ein Ort von spiritueller Belohnung. Gott informiert uns, dass man dort kein seichtes Gerede hören kann, es gibt dort keinen Unmut, keine Wut oder Rache, sondern nur freudige und fröhliche Bestrebungen. Bei ihrer Ankunft werden die Gläubigen mit Gottes Friedensgruß willkommen geheißen.
O du Seele voll Ruhe, Kehre zu deinem Herrn zurück, zufrieden und (Ihn) zufriedenstellend, Und tritt ein unter Meine Diener, Und tritt ein in Mein Paradies! (Sure 89:27-30 - al-Fadschr)
In anderen Versen sind die Freude und Begeisterung, sowie die Dankbarkeit der Gläubigen für Gott wie folgt beschrieben:
Und sie werden sagen: "Alles Lob gebührt Gott, Der uns Sein Versprechen wahrgemacht hat und uns das Paradies erben ließ, so dass wir dort wohnen können, wie immer es uns beliebt. Wie herrlich ist der Lohn derer, die Gutes wirken!" Und du wirst die Engel den Thron rings umgeben sehen, das Lob ihres Herrn verkündend. Und zwischen ihnen wird in Wahrheit entschieden. Und es wird gesprochen werden: "Preis sei Gott, dem Herrn der Welten!" (Sure 39:74-75 - az-Zumar)
Die Nachricht des Paradieses zu erhalten, ist das grösste Geschenk, das man erhalten kann. Gläubige Menschen beten deshalb, dass diese Realität nicht aus ihrem Bewusstsein verschwinden möge und dass sie immer daran erinnert werden. "Die Freude des Paradieses ist eine grosse Wohltat, die die Muslime in dieser Welt bekommen. Genau wie jene Menschen, die die Nachricht erhalten, dass sie ein riesiges Vermögen geerbt haben, erfahren Gläubige, die die Nachricht des ewigen Paradieses erhalten, eine große Freude. Sie sind sich bewusst, wie schnell das Leben auf dieser Welt zu Ende geht und dass der Zeitpunkt nahe ist, an dem sie ins versprochene Paradies eintreten werden.
In der Annahme, dass die durchschnittliche Lebenserwartung eines Gläubigen etwa 60 Jahre ist, wird der 30-jährige noch 30 Jahre und der 40-jährige noch 20 Jahre zum Leben haben. Doch auch wenn man hundert Jahre lebt, ist der Tod unausweichlich; Doch mit Gottes Erlaubnis wird man das Paradies erreichen, welches ewig ist. Man wird in Ewigkeit mit seinen Lieben zusammenleben, und man wird Zeuge von Gottes Offenbarungen sein und ein glückliches Leben in unbeschreiblicher Reinheit führen, voller Gaben, die in dieser Welt noch nie gesehen worden sind.
Mehr noch, diese ewigen Gaben können ganz leicht erworben werden, indem man die Gebote Gottes befolgt, die Verehrung Gottes verwirklicht und gemäss den Quranischen Richtlinien lebt, immer in der freudigen Hoffnung, diese Gaben erlangen zu können. Ein solcher Lebensstil wird dem Menschen die grösste Freude bereiten, die er auf dieser Welt erleben kann. Was Gott von seinen Dienern verlangt, ist in den folgenden Versen beschrieben:
Bei der Zeit! Der Mensch kommt bestimmt ins Verderben, außer denen, welche glauben und Gutes tun und sich gegenseitig zur Wahrheit anhalten und sich gegenseitig anhalten zur Geduld. (Sure 103:1-3 - al-Asr)
Diese Verse zeigen, dass die Menschen gute Taten vollbringen und andere Menschen dazu auffordern müssen, Gottes Gebote zu befolgen, damit die Menschheit die Belohnung des Paradieses verdient. Zusätzlich verspricht Gott Seinen aufrichtigen Dienern auch Gaben in dieser Welt und sagt ganz klar, dass Er aufrichtige Muslime mit einem guten Leben segnet. Gott erwähnt in einem Vers wie folgt:
Denen, die Gutes taten, wird Gutes und noch mehr. Ihre Gesichter werden weder Schwärze noch Schmach bedecken. Sie sind die Bewohner des Paradieses und werden ewig darin verweilen. (Sure 10:26 - Yunus)
Auch zu denen, welche gottesfürchtig waren, wird gesprochen: "Was hat euer Herr hinabgesandt?" Sie werden antworten: "Gutes!" Diejenigen, die Gutes tun, erhalten Gutes im Diesseits. Aber die Wohnung des Jenseits ist besser. Und wahrlich, herrlich ist die Wohnung der Gottesfürchtigen. (Sure 16:30 - an-Nahl)
Dies sind Gottes Verprechen an die Gläubigen in dieser Welt und im Jenseits. Viele Verse erklären, dass Seine Versprechen endgültig und real sind:
"Gottes Verheißung ist gewiss wahr." (Sure 35:5 - Fatir; Sure 31:9 - Luqman; Sure 10:55 - Yunus; Sure 30:60 - ar-Rum).
Diese Versprechungen sind der wichtigste Faktor für die Gläubigen, um sicher zu stellen, dass sie immer eine positive Einstellung behalten und nie verzweifeln oder Angst und Kummer leiden. Jene, die auf Gottes Versprechen und das Paradies hoffen, werden ihre Religion mit der grössten Begeisterung, Aufregung und Aufmerksamkeit praktizieren.
"Auf das Beste" von Gott zu hoffen
Positiv zu sein, beinhaltet die völlige Unterwerfung zu Gott, gleich in welcher Situation und unter welcher Bedingung sich die Ereignisse entfalten und in welche Richtung sie gehen. Es bedeutet auch, dass man sich allen Situationen ohne Angst und Furcht stellt, ohne den kleinsten Zweifel, dass alle Ereignisse für die Gläubigen zum Besten geraten werden.
Eine der wichtigsten Charakterzüge der Gläubigen ist, dass sie sich in allen ihren Angelegenheiten an Gott wenden und sich voll und ganz ihrem Schicksal ergeben. Auch wenn es nicht so ausgeht wie man es geplant hat, nicht das erhält was man sich wünscht oder jemanden verliert, den man aufrichtig geliebt hat - kurzum - unter allen Bedingungen wenden sie sich an Gott und sehen das Beste in jedem Ereignis. Man wird einen Gläubigen nie sagen hören: "Warum ist mir das geschehen?" oder "Wenn dies oder jenes nur nicht passiert wäre!", denn sie sind von Anbeginn mit Gott zufrieden und haben sich ihrem Schicksal ergeben.
Gläubige Menschen beten um das Beste von Gott, mit der Erkenntnis, dass sie nicht im voraus wissen, was das Beste für sie ist, denn über solches Wissen verfügt nur Gott. Ein Beispiel: Gläubige, die dem Islam voll ergeben sind, wünschen, dass eine andere Person den Islam akzeptiert und praktiziert, und Sie beten zu Gott, dass dieses Ereignis eintrifft. Es ist klar, dass sie eine gute Absicht haben und nur das wollen, was gut und legitim ist. Trotzdem akzeptieren sie, dass Gott am Besten weiss, was gut ist. Da der Mensch den Glauben nur erfahren kann, wenn Gott es so will, erkennen die Gläubigen, dass jene Menschen, die sie so lieben, keine Führung erhalten. Sie kommen zu der Schlussfolgerung, dass darin etwas Gutes sein muss. Sie werden daher nicht traurig und fallen nicht in Verzweiflung. Gott hat diese Tatsache in folgendem Vers klar erklärt:
Du kannst gewiss nicht jeden rechtleiten, den du liebst, sondern Gott leitet recht, wen Er will. Und Er kennt am besten diejenigen, welche sich rechtleiten lassen. (Sure 28:56 - al-Qasas)
Nehmen wir ein anderes Beispiel: Es ist ganz natürlich, dass Gläubige es bevorzugen, unter Gleichgesinnten zu sein, denn sie beschützen einander und sind ihre engsten Freunde, Brüder und Schwestern. Jeder einzelne hat sich Gott und Seiner Religion hingegeben und geben einander Seligkeit. Aber es ist vielleicht nicht immer möglich, zusammen zu sein. Vielleicht befinden sie sich weit entfernt von ihren Lieben, um dem Islam zu dienen, oder wie es zur Zeit des Propheten (saws) war, sind gezwungen auszuwandern, um der Unterdrückung durch die Ungläubigen zu entkommen. Es ist sehr gut, in der Gesellschaft von Gläubigen Menschen zu sein, aber angesichts von Leid und Unterdrückung standhaft zu bleiben, führt vielleicht zu noch grösserer Belohnung und besseren Dingen.
Wir wissen von dem Propheten und von Gläubigen, die von jenen, die den Quran zurückwiesen, ins Exil geschickt oder eingekerkert wurden. In solchen Situation verlieren die Gläubigen nie die Hoffnung, denn sie wissen, dass ein solches Ereignis vorteilhaft für sie ist. Ihr Ziel ist es, die beste Moral in allen Situationen aufrecht zu erhalten, um Gottes Wohlgefallen und Seine Belohnung zu erlangen. Sie erfahren eine grosse Freude, indem sie sich, wo immer sie sich befinden, an Gott wenden und Ihn verehren.
Die unterwürfige Haltung der Gläubigen unter allen Bedingungen zeigt, wie aufrichtig sie in ihrem Glauben sind. Auch wenn sie von der schlimmsten Krankheit befallen sind oder wenn die Umstände ihre Anwesenheit an den rauhesten Orten erfordert, so bleiben sie immer hoffnungsvoll und dem Schicksal ergeben, immer daran denkend, dass eine göttliche Vernunft hinter jeder Situation steht und dass Gutes daraus entstehen wird.
Die Tür der Reue steht immer offen
Gott sagt ganz klar, dass die Menschen, die einen Fehler aus Unwissenheit begehen und sich dann voll Aufrichtigkeit an Gott wenden und um Seine Vergebung bitten, verziehen werden. Solange die Menschen aufrichtig bereuen, was sie getan haben, dürfen sie die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit nie verlieren, ungeachtet der Grösse der Sünde. Diese Wahrheit wird im folgenden Vers ausgedrückt:
Sprich: "O meine (Gottes-)Diener, die ihr euch gegen euch selber vergangen habt! Verzweifelt nicht an Gottes Barmherzigkeit; seht, Gott verzeiht die Sünden allzumal. Er ist gewiss der Vergebende, des Barmherzige. (Sure 39:53 - az-Zumar)
Auch unser Prophet (saws) sagt, dass Gott die Reue der Gläubigen akzeptiert:
Wenn Ihr unschuldig seid, wird Gott eure Unschuld bald enthüllen. Wenn Ihr eine Sünde begangen habt, bereut vor Gott und bitte Ihn um Vegebung, denn wenn der Mensch seine Sünde eingesteht und Gott um Vergebung bittet, nimmt Gott seine Reue an. (Bukhari)
Dies ist eine der grössten Nachsichtigkeiten, die der Islam gewährt. In Verzweiflung zu fallen, wenn man einen Fehler gemacht hat und sich einzubilden, dass man selbst nicht in der Lage ist, sich wieder aufzurichten, obwohl die Religion diese Nachsicht gewährt, ist eine falsche Einbildung. Jene Menschen, die Gottes Nachsicht keine Beachtung schenken, unterdrücken ihre Seele und vernachlässigen gleichzeitig eine Anforderung des Islams.
Die Toleranz des Quran verhindert Verstöße, die in vielen unwissenden Gesellschaften normal sind. Zum Beispiel, wird das lächerlich machen und erniedrigen von Menschen, die Fehler machen, nicht vorkommen in einer Gesellschaft, in der ein Verhalten entsprechend dem Quran vorherrscht. Im Gegenteil, wo solche Manieren selbstverständlich sind, werden die Menschen, die zu Gott zurückgekehrt sind und Ihn als aufrichtige Gläubige um Vergebung gebeten haben, ein Leben in Frieden und Glaubenseifer führen.
Die Überlegenheit eines Menschen kann nur beurteilt werden anhand seiner Frömmigkeit, an dem Maß, in dem er sich Gott und dem Quran hingegeben hat.
Während in unwissenden Gesellschaften den Fehlern der Menschen größte Bedeutung beigemessen wird, werden die Sünden und Fehler, die ein Mensch in der Vergangenheit gemacht hat, in Gesellschaften, in denen die Ideale des Quran vorherrschen, nicht einmal erwähnt. Wichtig ist, Gottes Vergebung zu erlangen. Jemanden zu tadeln, gar zu verdammen, der von Gott das Versprechen der Vergebung seiner Sünden erhalten hat, ist unter gar keinen Umständen zu rechtfertigen.
Sich selbst für fehlerlos, sündlos, gleichsam perfekt zu halten, bedeutet nichts anderes, als Göttlichkeit zu beanspruchen. Doch die Menschheit ist anfällig für Sünden, weil Menschen schwache Kreaturen sind. Gott hat klar gemacht, dass Er immer bereit ist, zu vergeben und ehrliche Reue zu akzeptieren. Es ist daher nicht mit dem Quran zu vereinbaren, wenn jemand in Verzweiflung fällt, weil er auf sein Ego gehört und gesündigt hat, ganz gleich ob wissentlich oder unwissentlich. Gläubige ziehen ihre Lehre daraus, wenn sie einen Fehler gemacht haben, sie erkennen die Wahrheit, wenn sie ihre Handlungen bedauern, sie suchen sofort Zuflucht bei Gott und tun ihr Bestes, denselben Fehler nicht noch einmal zu begehen.
Nun versuchen Gläubige zweifellos sehr sorgfältig, Fehler und Sünden zu vermeiden und die von Gott gesetzten Grenzen zu beachten. Trotzdem können Gläubige sündigen. Doch wenn dies geschehen ist, wenden sie sich an Gott und suchen um Vergebung nach. Aus diesem Grund sind Gottes Namen wie "Der die Reue annehmende" (at-Tawwab), "Der Allvergebende" (al-Ghafur) und "Der Wohltätige" (ar-Rahman), solchen Gläubigen geläufig, die ihre Fehler bereuen und sich Gott zuwenden.
Wenn Gläubige Fehler machen und bereuen, denken sie über ihre Fehler nach, wobei sie sich ihres Schicksals bewußt werden. Ihre Fehler sind in ihrem Schicksal festgelegt worden, damit sie an dieser Welt wachsen und Gott näher kommen können. Wenn sie um Vergebung bitten, werden ihre Fehler zu einem Mittel, mit dessen Hilfe Sie belohnt werden können, denn nachdem sie geschworen haben, diesen speziellen Fehler aufzugeben und sich durch Reue den Werten des Quran zuzuwenden, so wird dieser Fehler tatsächlich den Rang des aufrichtigen Gläubigen im Jenseits erhöhen. Denn Gläubige wachsen an ihren Fehlern und werden sich ihrer Unzulänglichkeiten und Schwächen besser bewusst; das Wichtige ist, die Sünde aufzugeben, sofort zu bereuen und wirklich zu bedauern, was man getan hat.
Gläubige, die sündigen und danach bereuen und um Gottes Vergebung bitten, sollten also nicht von Kummer und Hoffnungslosigkeit überwältigt werden, denn die Hoffnungslosigkeit missfällt Gott. Nachdem man einen Fehler gemacht hat, sollte die Begeisterung, Leidenschaft, und Freude der Gläubigen nicht abnehmen. Im Gegenteil, sie sollte sich vergrößern.
Ein Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Furcht finden
Das richtige Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Furcht zu finden, ist ein sehr wichtiger Faktor, wenn es darum geht, einen guten Charakter zu erlangen. Die Hoffnung ermöglicht den Gläubigen, die Religion mit Begeisterung, Anstrengung, Leidenschaft, Freude und Hingabe zu praktizieren. Die respektvolle Furcht vor Gott führt dazu, dass sie mit grösster Vorsichtigkeit die Grenzen beachten, die Gott gesetzt hat, die Dinge, vor denen Gott sie gewarnt hat, streng vermeiden und peinlich genau sind, wenn es darum geht, was erlaubt und was verboten ist. Die Begeisterung und Insbrust, die durch eine positive Einstellung entsteht, zusammen mit der Ernsthaftigkeit, der wählerischen Natur und Empfindlichkeit, die durch die Furcht vor Gott entsteht, sind Wege, um den Charakter der Gläubigen zu verbessern und Gott näher zu kommen.
Der Quran zeigt, dass Gott von Seinen gläubigen Dienern will, dass sie nicht verzweifeln und immer hoffnungsvoll und voll Selbstvertrauen sind, ebenso wie Er verlangt, dass sie in Ehrfurcht vor Seiner Herrlichkeit stehen und eine respektvolle Furcht Ihm gegenüber besitzen.
Jene, die eine angemessene Furcht vor Gott besitzen, werden sich nicht über die Grenzen hinauswagen, die Er gesetzt hat und Sie besitzen einen guten Charakter. Während sie auf Seine Vergebung und Barmherzigkeit, sowie ihre Aufnahme ins Paradies hoffen, besitzen sie gleichzeitig eine grosse Furcht for Ihm, denn ein Platz im Paradies ist niemandem garantiert und niemand ist von Seiner Bestrafung ausgeschlossen. Gläubige sind verpflichtet, ihr Bestes zu tun und auf Gottes Barmherzigkeit zu hoffen.
Ehrfurcht vor Gottes Herrlichkeit zu haben und Ihn zu fürchten, hat einen positiven Einfluss auf die Verehrung. Jene Menschen, die diese Furcht besitzen, werden noch härter daran arbeiten, ins Jenseits zu kommen und versuchen, gute Taten zu vollbringen. Jene Menschen, die nur eine schwache Furcht besitzen, werden wahrscheinlich annehmen, dass sie trotzdem ins Paradies kommen werden oder dass sie früher oder später Vergebung erhalten werden. Demzufolge wird ihre Verehrung nicht mit dem gleichen Mass an Liebe und Begeisterung ausgeführt, wie jene Menschen, die eine angemessene Furcht vor Gott besitzen. Jene Menschen, die Gott fürchten, sind nie mit der Anzahl guter Taten zufrieden und versuchen, Ihn noch mehr zu erfreuen. Sich nur wenig anzustrengen, trotz der unzähligen Gelegenheiten, die einem geboten werden, sowie den Wünschen seines Egos nachzugeben, kann den Wert der anderen guten Taten aufs Spiel setzen.
Eine Seele kann, so steht es im Quran, nur ein Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Furcht finden, wenn sie aufrichtig gegenüber Gott ist. Es ist ganz klar, dass jene Menschen, die die Existenz Gottes und das Leben nach dem Tod anerkennen, mit jenen vereint sein wollen, die Ihn auf dieser Erde erfreuen und ins Paradies kommen. Jene, die sich aufrichtig an Ihn wenden, werden Seine Überlegenheit und Perfektion in jeder einzelnen Seiner Schöpfung fühlen, und Sie werden natürlicherweise grossen Respekt und enorme Ehrfurcht für Ihn empfinden. Diese Furcht führt dazu, dass sie mit grösster Vorsicht versuchen werden, innerhalb der Quranischen Regeln zu handeln, und mit dem Frieden und Vertrauen, der aus dem Gehorsam zu Gott entsteht, können sie auf das Paradies hoffen. Somit müssen aufrichtige Gläubige ein natürliches Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Furcht aufrecht erhalten.
Gott hat speziell auf die Tatsache hingewiesen, dass gläubige Menschen diese zwei Charaktereigenschaften besitzen. Beides sind nötige Bedingungen, um Glauben zu haben, und wenn man diese Eigenschaften mit Stärke im Herzen fühlt, werden sie die Gläubigen auf den rechten Weg führen und Seligkeit in diesem Leben und im Jenseits bringen.
Gott verlangt von den Gläubigen, dass ein Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Furcht aufrecht erhalten wird, wenn sie sich an Ihn wenden und beten:
Und stiftet auf Erden kein Verderben, nachdem in ihr Ordnung herrscht. Und ruft Ihn an in Furcht und Verlangen. Siehe, Gottes Barmherzigkeit ist denen Nähe, die Gutes tun. (Sure 7:56 - al-A'raf)
Sie erheben sich vom Nachtlager, um ihren Herrn in Fürcht und Verlangen anzurufen, und spenden von Unseren Geben. (Sure 32:16 - as-Sajda)
Mit diesem Ratschlag Gottes beten die Gläubigen in der Hoffnung, dass sie das Paradies erlangen werden, und gleichzeitig beten sie mit einer starken Ehrfurcht vor Gott. Ein Gebet unseres Propheten (saws) beschreibt genau diesen Zustand:
O Gott! Dir unterwerfe ich mich, alle meine Angelegenheiten vertraue ich Die an, und ich vertraue auf Dich und Deinen Segen mit Hoffnung und Gottesfurcht. (Bukhari)

GOTTES VERSPRECHEN AN DIE GLÄUBIGEN


Gott wird die aufrichtige Reue der Gläubigen akzeptieren
Und wer bereut und Gutes tut, der wendet sich Gott zu. (Sure 25:71 - al-Furqan)
Satan droht euch Armut an und befiehlt euch Schändliches. Gott aber verheißt euch Seine Vergebung und Huld. Und Gott ist allumfassend und wissend. (Sure 2:268 - al-Baqara)
Gott wird die Heuchler und Heuchlerinnen und die Götzendiener und Götzendienerinnen bestrafen und sich den gläubigen Männern und gläubigen Frauen zuwenden. Und Gott ist verzeihend und barmherzig. (Sure 33:73 - al-Ahzab)
Gott hat denen, die glauben und das Rechte tun, Verzeihung und gewaltigen Lohn versprochen. (Sure 5:9 - al-Maida)
Gott wird die schlechten Taten der Gläubigen mit guten Taten ersetzen
Außer denen, die bereuen und glauben und gute Werke tun; denn deren Böses wird Gott in Gutes umwandeln. Und Gott ist verzeihend und barmherzig. (Sure 25:70 - al-Furqan)
Diejenigen aber, welche gläubig sind und Gutes tun und an das glauben, was auf Muhammad herabgesandt wurde - es ist die Wahrheit von Ihrem Herrn - deren Missetaten wird Er zudecken und deren Herzen Frieden bringen. (Sure 47:2 - Muhammad)
Von solchen nehmen Wir das Beste von ihren Taten an und übersehen Wir die schlechten Taten. Unter den Bewohnern des Paradieses werden sie sein-eine wahre Verheißung, die ihnen versprochen ist. (Sure 46:16 - al-Ahqaf)
Gott wird Seine Religion zu der überlegene Religion machen und die Falschheit zerstören
Verheißen hat Gott denen von euch, die glauben und das Rechte tun, dass Er sie zu Statthaltern (Seiner Macht) auf Erden einsetzen wird, so wie Er es denen, die vor ihnen lebten, gewährte; und dass Er ihnen ihre Religion, so wie Er sie für sie gutgeheißen hat, befestigen will; und dass Er ihre Furcht in Sicherheit verwandeln will. "Sie sollen Mir alleine dienen; Sie sollen Mir nichts an die Seite stellen." Und wer danach ungläubig ist, das sind die Missetäter. (Sure 24:55 - an-Nur)
Gott hatte wirkliches Wohlgefallen an den Gläubigen, als sie unter dem Baume den Treueid schworen. Er wusste, wie es in ihren Herzen aussah, und sandte innere Ruhe auf sie hinab und belohnte sie mit einem bevorstehenden Sieg. (Sure 48:18 - al-Fath)
Und sprich: "Gekommen ist die Wahrheit und vergangen das Falsche. Das Falsche ist fürwahr vergänglich." (Sure 17:81 - al-Isra)
Das sind die Erben, welche das Paradies erben werden, ewig darin zu verweilen. (Sure 23:10-11 - al-Mu'minun)
Gott unterstützt die Gläubigen in schweren Zeiten durch Seine Engel
Doch ja, wenn ihr standhaft und gottesfürchtig seid und sie euch sofort angreifen, wird euer Herr euch mit fünftausend heranschwebenden Engeln beistehen." (Sure 3:125 - Al-Imran)
Diejenigen, welche sagen: "Unser Herr ist Gott" und dann sich standhaft wohlverhalten, zu ihnen kommen die Engel hernieder: "Fürchtet euch nicht und seid nicht traurig, sondern vernehmt die frohe Botschaft vom Paradies, das euch versprochen ist! (Sure 41:30 - Fussilat)
Gott hilft jenen, die Seiner Religion helfen
Er wird ihnen vorangehen und alles für sie ordnen. Und Er wird sie in das Paradies einführen, so wie Er es sie hatte wissen lassen. O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr Gott helft, wird Er euch helfen und euere Schritte festigen. (Sure 47:5-7 - Muhammad)
Jene, die dem Gesandten, dem des Lesens und Schreibens unkundigen Propheten, folgen werden, über den sie bei sich in der Thora und dem Evangelium geschrieben finden: Gebieten wird er ihnen, was Rechtens ist, und das Unrechte verbieten, und wird ihnen die guten (Speisen) erlauben und die schlechten verbieten. Und er wird ihnen ihre Last und die Fesseln, die ihnen angelegt wären, abnehmen. Und jenen, die an seine Mission glauben und ihn unterstützen und ihm helfen und dem Licht folgen werden, das mit ihm hinabgesandt wird, ihnen wird es wohlergehen. (Sure 7:157 - al-A'raf)
Jenen, die schuldlos aus ihren Wohnungen vertrieben wurden, nur weil sie sagten: "Unser Herr ist Gott!" Und hätte Gott nicht die einen Menschen durch die anderen abgewehrt, wären (viele) Klöster, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen Gottes Name häufig gedacht wird, bestimmt zerstört worden. Und wer Ihm helfen will, dem hilft gewiss auch Gott; denn Gott ist stark und mächtig. (Sure 22:40 - al-Hadsch)
Und wahrlich, schon vor dir schickten Wir Gesandte zu ihrem Volk. Sie kamen zu ihnen mit deutlichen Beweisen. Und Wir bestraften die Sünder; doch war es Unsere Pflicht, den Gläubigen zu helfen. (Sure 30:47 - ar-Rum)
Besiegt sind die Byzantiner im Land nahebei. Aber nach ihrer Niederlage werden sie siegen. In wenigen Jahren. Gott steht die Entscheidung zu, vorher wie nachher. Und an jenem Tage werden die Gläubigen frohlocken. Über Gottes Hilfe. Er steht bei, wem Er will. Und Er ist der Mächtige, der Barmherzige. Gottes Versprechen! Gott bricht Seine Versprechen nicht; jedoch die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. (Sure 30:2-6 - ar-Rum, 2-6)
Gott akzeptiert die Gebete
Und der Mann des Fisches, als er erzürnt fortging und meinte, Wir hätten keine Macht über ihn. Doch in der tiefen Finsternis rief er: "Es gibt keinen Gott außer Dir! Preis sei Dir! Ich war wirklich einer der Sünder!" Da erhörten Wir ihn und retteten ihn aus der Trübsal. Und so erretten Wir die Gläubigen. (Sure 21:87-88 - al-Anbiya)
Schon Noah rief Uns an und Unsere Antwort war fürwahr schön. Wir erretteten ihn und seine Familie aus großer Drangsal. (Sure 37:75-76 - as-Saffat)
Und ihr Herr antwortet ihnen: "Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau. Die einen von euch stammen ja von den anderen. Und diejenigen, die da auswanderten und aus ihren Häusern vertrieben wurden und auf Meinem Wege litten und kämpften und fielen - wahrlich, Ich will ihre Missetaten vergeben und wahrlich, Ich will sie in Gärten führen, durcheilt von Bächen, als Lohn von Gott, und Gott -bei Ihm ist der schönste Lohn. (Sure 3:195 - Al-Imran)
Da erhörten Wir ihn und befreiten ihn von seiner Plage und gaben ihm seine Familie (wieder) und ebensoviele dazu, als eine Barmherzigkeit von Uns und eine Ermahnung für Unsere Diener. (Sure 21:84 - al-Anbiya)
Gott wünscht den Gläubigen Behagen
Was nun den anbetrifft, der gibt und (Gott) fürchtet. Und das Beste für wahr erklärt, Dem machen Wir den Weg zum Heil leicht. (Sure 92:5-7 - al-Lail )
... Und wer Gott fürchtet, dem macht Er Seinen Befehl leicht. (Sure 65:4 - at-Talaq)
... Gott belastet keine Seele über das hinaus, was Er ihr gegeben hat. Nach Bedrängnis gibt Gott Erleichterung. (Sure 65:7 - at-Talaq)
Doch wahrlich, mit (jeder) Schwierigkeit kommt (auch) Erleichterung! Doch wahrlich, mit (jeder) Schwierigkeit kommt (auch) Erleichterung! (Sure 94:5-7 asch-Scharh)
… Gott wünscht, es euch leicht und nicht schwer zu machen, und dass ihr die Zahl (der Tage) erfüllt und Gott dafür preist, dass Er euch geleitet hat. Und vielleicht seid ihr dankbar. (Sure 2:185 - al-Baqara)
Gott wird sich gegenüber Seinen gläubigen Dienern barmherzig zeigen
Er ist es, der euch segnet- und auch Seine Engel - um euch aus der tiefsten Finsternis zum Licht zu führen. Und Er ist zu den Gläubigen barmherzig. (Sure 33:43 - al-Ahzab)
Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Gott und Seinem Gesandten. Sie - wahrlich, Gott erbarmt sich ihrer. Siehe, Gott ist mächtig und weise. (Sure 9:71 - at-Tauba)

GOTTES VERSPRECHEN AN DIE GLÄUBIGEN FÜR DAS JENSEITS


Gott wird den Standhaften die beste Belohnung zuteil werden lassen
Dies ist eine der Geschichten des Unwißbaren, die Wir dir offenbaren. Weder du noch dein Volk kannte sie bisher. Sei also standhaft. Das gute Ende gehört den Gottesfürchtigen.(Sure 11:49 - Hud)
Und sei standhaft in Geduld. Siehe, Gott lässt den Lohn der Rechtschaftenen nicht verloren gehen. (Sure 11:115 - Hud)
Und Er wird sie für ihre Standhaftigkeit mit einem Garten und (Kleidern aus) Seide belohnen. (Sure 76:12 - al-Insan)
"Frieden sei mit euch, weil ihr in Geduld standhaft geblieben seid!" Und herrlich ist die Belohnung mit der (jenseitigen) Wohnung. (Sure 13:24 - ar-Ra'd)
Das sind jene, die mit den obersten Gemächern (des Paradieses) für ihre Standhaftigkeit belohnt werden und dort mit Willkommensgrüßen und im Frieden empfangen werden sollen. Ewig sollen sie dort verweilen - eine schöne Ruhestatt und Bleibe. (Sure 25:75-76 - al-Furqan)
Sprich: "O meine (Gottes-)Diener, die ihr glaubt! Fürchtet eueren Herrn. Diejenigen, welche in dieser Welt Gutes tun, werden (im Jenseits) Gutes erhalten; und Gottes Erde ist weit. Die Standhaften werden ihren Lohn erhalten, ohne dass darüber abgerechnet wird."(Sure 39:10 - az-Zumar)
Gott hat jenen, die gute Taten vollbringen, einen wunderschönen Aufenthalt im Garden Eden versprochen
Verheißen hat Gott den Gläubigen, Männern und Frauen, Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen, und schöne Wohnungen in den Gärten von Eden. Aber das Wohlgefallen Gottes ist das größte (Glück). Das ist die große Glückseligkeit! (Sure 9:72 - at-Tauba)
Die Gärten von Eden, deren Tore ihnen offenstehen. Dort werden sie zurückgelehnt ruhen und Früchte in Menge und Trank genießen. Und bei ihnen werden zurückhaltend blickende, gut zusammenpassende Partner sein. Dies ist es, was auch für den Tag der Rechenschaft verheißen worden war. Dies in der Tat ist Unsere Versorgung; sie wird nie versiegen. (Sure 38:50-54 - Sad)
Gärten der Wonne, durcheilt von Bächen; ewig sollen sie dann verweilen. Das ist der Lohn der Geläuterten. (Sure 20:76 - Taha)
In die Gärten von Eden werden sie eintreten. Dort werden sie geschmückt sein mit Armbändern aus Gold und Perlen, und ihre Kleider dort sind aus Seide. (Sure 35:33 - Fatir)
Diejenigen jedoch, welche ihren Herrn fürchten - für sie sind hohe Gemächer bestimmt, eines über dem anderen, unter denen Gewässer fließen. Gottes Versprechen! Gott bricht Sein Versprechen nicht. (Sure 39:20 - az-Zumar)
Gott verspricht den Gläubigen ein Leben im Paradies, ein Leben voller unendlicher Gaben
In den Gärten von Eden, im Reich des Verborgenen, welche der Erbarmer Seinen Dienern verhieß. Fürwahr, Sein Versprechen geht in Erfüllung. Dort hören sie kein (böses) Geschwätz, sondern nur Friedliches, und finden dort ihre Speisen am Morgen und am Abend. Dies sind die Gärten, welche Wir den Gottesfürchtigen unter Unseren Dienern zum Erbe geben. (Sure 19:61-63 - Maryam)
Sprich: "Ist dies besser oder der Gärten der Ewigkeit, welcher den Gottesfürchtigen verheißen wurde und ihr Lohn und ihre Bestimmung ist?" Dort wird ihnen alles gewährt, was sie begehren, immerdar. Das ist ein Versprechen, dessen Erfüllung deinem Herrn obliegt. (Sure 25:15-16 - al-Furqan)
Diejenigen, welche glauben und das Rechte tun, für sie sind wahrlich Gärten der Wonne bestimmt, ewig darin zu verweilen. (Das ist) Gottes wahre Verheißung. Und Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure 31:8-9 - Luqman)
Das Bild des Paradieses, das den Gottesfürchtigen verheißen ist, (ist so): In ihm fließen Ströme von Wasser, das nicht verdirbt, und Ströme von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Ströme von Wein, köstlich für die Trinkenden, und Ströme von geklärtem Honig. Und dort finden sie allerlei Früchte sowie Verzeihung von Ihrem Herrn. Sind sie denen gleich, die ewig im Feuer bleiben müssen und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Eingeweide zerreißt? (Sure 47:15 - Muhammad)
Wer jedoch seinen Herrn fürchtet, denen werden Gärten sein, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen; ein Willkommen von Gott und was bei Gott ist, ist das beste für die Rechtschaffenen. (Sure 3:198 - Al Imran)
Dort werden sie sich auf Ruhekissen lehnen und dort weder (brennende)Sonne noch schneidende Kälte erleben, Denn seine Schatten werden nahe über ihnen sein und seine Trauben niedrig über ihnen hängen. Und Unter ihnen werden Gefäße aus Silber und Becher aus Kristall kreisen, aus Silberkristall, deren Maß sie selbst bemessen. Auch werden sie dort aus einem Becher trinken, gewürzt mit Ingwer, Von einer dortigen Quelle, die Salsabil heißt, und bedienen werden sie ewig jung bleibende Knaben. Könntest du sie sehen, würdest du sie für verstreute Perlen halten. Und wo du dort auch hinsiehst, siehst du nur Wonne und ein großes Reich. Sie werden Kleider aus grüner Seide und aus Brokat tragen und mit silbernen Spangen geschmückt sein und ihr Herr wird ihnen einen reinen Trank reichen: "Seht das ist euer Lohn! Euer Eifer hat seinen Dank gefunden! (Sure 76:13-22 - al-Insan)
Wer aber glaubt und das Rechte tut, wahrlich, die führen Wir in Gärten ein, durcheilt von Bächen, darin zu verweilen auf ewig und immerdar. Das ist eine wahre Verheißung von Gott, und wessen Wort ist wahrhafter als Gottes? (Sure 4:122 an-Nisa)
Die Herrschaft gehört an diesem Tage Gott. Er wird zwischen ihnen richten. Und diejenigen, welche glaubten und das Gute taten, werden in die Gärten der Seligkeit eingehen. (Sure 22:56 - al-Hadsch)
Für diejenigen, welche glauben und das Rechte tun, sind jedoch Gärten bereitet, durcheilt von Bächen: das ist die große Glückseligkeit! (Sure 85:11 - al-Burudsch)
Er hat gewiss die Macht, ihn wiederkehren zu lassen: An dem Tage, an dem die Geheimnisse geprüft werden. (Sure 86:8-9 - at-Tariq)
Außer denen, welche umkehren und glauben und Gutes tun. Diese werden in das Paradies eingehen und werden in nichts Unrecht erleiden. (Sure 19:60 Maryam)
Das Paradies, das den Gottesfürchtigen verheißen wurde, gleicht folgendem: Es ist von Bächen durcheilt, und ständig gibt es dort Früchte und Schatten. Das ist der Lohn der Gottesfürchtigen. Doch der Lohn der Ungläubigen ist das Feuer. (Sure 13:35 - ar-Ra'd)
Und es ist weder euer Vermögen, noch sind es euere Kinder, was euch Uns nahebringt. Nur diejenigen, welche glauben und das Rechte tun, sollen vielfachen Lohn für das erhalten, was sie bewirkt haben, und in Sicherheit in den hohen Gemächern (des Paradieses) wohnen. (Sure 34:37 - Saba)
Außer für die, welche umkehren und sich bessern und ihre Zuflucht zu Gott nehmen und lauteren Glaubens an Gott sind; diese gehören zu den Gläubigen, und wahrlich, Gott wird den Gläubigen gewaltigen Lohn geben. (Sure 4:146 - an-Nisa)
Gott wird gute Taten belohnen
Wer das Rechte tut, und gläubig ist, sei es Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden ihn nach seinen besten Werken belohnen. (Sure 16:97 - an-Nahl)
Und für diejenigen, welche glauben und das Rechte tun, sind Verzeihung und treffliche Versorgung bestimmt. (Sure 22:50 - al-Hadsch)
Eines Tages werden Wir alle Menschen mit ihren jeweiligen Führern rufen. Und jene, denen ihr Buch in ihre Rechte gegeben wird, werden es (mit Freude) lesen. Sie werden nicht einmal um ein Fädchen Unrecht erleiden. (Sure 17:71 - al-Isra)
Diejenigen aber, welche glauben und das Gute tun - Wir lassen den Lohn derer, deren Werke gut sind, sicherlich nicht verloren gehen. (Sure 18:30 - al-Kahf)
Siehe, Gott tut nicht einmal im Gewicht eines Stäubchens Unrecht. Und wenn es eine gute Tat ist, wird Er sie verdoppeln und großen Lohn von Sich geben. (Sure 4:40 - an-Nisa)
Was nun diejenigen anlangt, welche glaubten und das Rechte taten, die wird ihr Herr in Seine Barmherzigkeit einführen; das ist die offenbare Glückseligkeit. (Sure 45:30 - al-Dschathiya)
Und wer das Rechte tut und gläubig ist, dessen Bemühen soll nicht umsonst sein, sondern Wir werden es für ihn aufschreiben. (Sure 21:94 - al-Anbiya)
Wahrlich, die Muslimischen Männer und die Muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen, die fastenden Männer und die fastenden Frauen, die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen, die Gottes häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen - Gott hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen. (Sure 33:35 - al-Ahzab)
Gott wird die Belohnung jener erhöhen, die ihr Geld für Gott ausgeben
Sprich: "Siehe, mein Herr versorgt von seinen Dienern, wen Er will, im Überfluss oder in Maßen, und was ihr spendet, wird Er euch ersetzen. Und Er ist der beste Versorger." (Sure 34:39 Saba)
Diejenigen, welche Gottes Buch vortragen und das Gebet verrichten und von dem, womit Wir sie versorgten, im Verborgenen und öffentlich spenden, rechnen mit einem Handel, der bestimmt nicht misslingen wird. (Sure 35:29 - al-Fatir)
So rüstet gegen sie, soviel ihr vermögt an Mann und Pferd, um Gottes Feinde abzuschrecken und eueren Feind und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt, Gott aber kennt. Und was ihr auch spendet auf Gottes Weg, Er wird es euch erstatten. Und es soll euch kein Unrecht geschehen. (Sure 8:60 - al-Anfal)
Und sie spenden keine Spende, sei sie klein oder groß, und durchqueren kein Tal, ohne dass es für sie aufgezeichnet wird, damit Gott ihnen das beste ihrer Werke vergelte. (Sure 9:121 - at-Tauba)
Die ihr Vermögen auf Gottes Weg ausgeben und, nachdem sie gespendet haben, ihr Verdienst nicht herausstellen und keine Gefühle verletzen, die finden ihren Lohn bei ihrem Herrn. Keine Furcht wird über sie kommen, und sie werden nicht traurig sein. (Sure 2:262 - al-Baqara)
Die, welche von ihrem Besitz bei Nacht und am Tage, im Verborgenen und öffentlich spenden, die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn; keine Furcht soll über sie kommen, und sie sollen nicht traurig sein. (Sure 2:274 - al-Baqara)
Jene Menschen, die sich den Weg zu Gott erkämpfen, werden erfolgreich sein
Jedoch der Gesandte und die Gläubigen bei ihm setzen sich mit ihrem Gut und Blut ein. Das Beste wird ihnen (zum Lohn), und es wird ihnen wohlergehen. Gott hat ihnen Gärten bereitet, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen. Das ist die große Glückseligkeit! (Sure 9:88-89 - at-Tauba)
Siehe, Gott hat von den Gläubigen ihr Leben und ihren Besitz mit dem Paradies erkauft. Sie kämpfen auf Gottes Weg, töten und werden getötet. Das ist ein Ihn bindendes Versprechen, gewährleistet in der Thora, im Evangelium und im Quran. Und wer hält sein Versprechen getreuer als Gott? Freut euch daher des Tauschhandels, den ihr abgeschlossen habt. Das ist die große Glückseligkeit! (Sure 9:111 - at-Tauba)
Und so soll auf Gottes Weg kämpfen, wer das irdische Leben für das Jenseits verkauft. Und wer auf Gottes Weg kämpft, ob er nun fallt oder siegt, wahrlich, dem geben Wir gewaltigen Lohn. (Sure 4:74 - an-Nisa)
Und wahrlich, wenn ihr auf dem Wege Gottes erschlagen werdet oder sterbt: Verzeihung von Gott und Barmherzigkeit ist besser als was ihr zusammenscharrt. (Sure 3:157 - Al-Imran)
Und haltet die auf Allahs Weg Gefallenen nicht für tot, nein, sondern für lebend, bei ihrem Herrn, gut versorgt… (Sure 3:169 - Al-Imran)
Diejenigen, welche um Gottes Willen auswanderten und dann fielen oder starben, wahrlich, Gott wird ihnen eine schöne Versorgung zukommen lassen; denn Gott ist wahrlich der beste aller Versorger. Er wird sie fürwahr an einem Ort eintreten lassen, der ihnen überaus gefällt. Und Gott ist wahrlich wissend und langmütig. (Sure 22:58-59 - al-Hadsch)
Gott wird jene belohnen, die dankbar sind
Und niemand stirbt ohne Gottes Erlaubnis, zu einem im Buch festgesetzten Termine. Wer den Lohn der Well begehrt, dem geben Wir davon, und wer den Lohn des Jenseits begehrt, dem geben Wir davon. Wahrlich, Wir belohnen die Dankbaren. (Sure 3:145 - Al-Imran)
Siehe, Safa und Marwa sind auch Kultstätten Gottes. Daher, wer immer zum Hause(Gottes) pilgert oder Umra vollzieht begeht kein Unrecht, wenn er zwischen beiden hin- und hergeht. Wer aus freien Stücken Gutes tut, siehe, Gott ist dankbar und wissend. (Sure 2:158 - al-Baqara)
Am Tag des Jüngsten Gerichts und im Leben nach dem Tode werden Muslime keine Sorgen haben
Was nun den anlangt, dem sein Buch in seine Rechte gegeben wird, mit dem wird das Abrechnen leicht sein, und er wird zu seinen Angehörigen fröhlich heimkehren. (Sure 84:7-9 - al-Inshiqaq)
Doch an diesem Tage werden die Gläubigen die Ungläubigen verlachen. Auf ihren Kissen ruhend werden jetzt sie ihre Betrachtungen anstellen. (Sure 83:34-35 - al-Mutaffifin)
Außer denen, welche glauben und das Rechte tun; sie erhalten unbegrenzten Lohn. (Sure 84:25 - al-Inshiqaq)
O ihr, die ihr glaubt! Kehrt euch Gott zu, in aufrichtiger Reue. Vielleicht deckt Gott euere Missetaten zu und führt euch in Gärten ein, durcheilt von Bächen - an jenem Tage, an dem Gott den Propheten und die Gläubigen mit Ihm nicht beschämen wird. Ihr Licht wird Ihnen vorauseilen und zu ihrer Rechten. Sie werden sprechen: "O unser Herr! Mache unser Licht vollkommen und verzeihe uns; siehe, Du hast Macht über alle Dinge." (Sure 66:8 - at-Tahrim)
Und an dem Tage, an dem die Stunde heraufzieht, an diesem Tage werden sie aufgeteilt werden. 15. Was nun jene anlangt, welche glaubten und das Rechte taten - sie werden sich an einem Garten erfreuen. (Sure 30:14-15 - ar-Rum)
Stöhnen werden sie darin und dort nichts (anderes) hören. Doch jene, denen Wir das Gute bereits verheißen haben, werden fern von ihr sein. Keinen Laut werden sie von ihr hören. Und am Ort ihrer Sehnsucht werden sie auf ewig verweilen. Der große Schrecken wird sie nicht bekümmern, und die Engel werden sie empfangen: "Dies ist euer Tag, der euch versprochen worden war." (Sure 21:100-103 - al-Anbiya)
Gott hat jenen Menschen das Paradies versprochen, die Ihm und Seinem Botschafter gehorchen
Dies sind Gottes Anordnungen. Und wer Gott und Seinem Gesandten gehorcht, den führt Er in Gärten ein, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen; und dies ist die große Glückseligkeit. (Sure 4:13 - an-Nisa)
Und wer Gott und dem Gesandten gehorcht, soll unter denen sein, denen Gott gnädig gewesen ist: Den Propheten und den Gerechten und den Märtyrern und den Frommen; das sind gute Gefährten. (Sure 4-69 - an-Nisa)
Wer von euch jedoch Gott und Seinem Gesandten gehorcht und rechtschaffen handelt, der geben Wir doppelten Lohn, und Wir haben für sie eine edle Versorgung bereitet. (Sure 33:31 - al-Ahzab)
Damit Er euch euere Werke gedeihen lässt und euch euere Sünden vergibt. Und wer Gott und Seinem Gesandten gehorcht, erlangt hohes Glück. (Sure 33:71 - al-Ahzab)
Diejenigen, die dem Appell Gottes und des Gesandten folgten -trotz der Wunden, die sie erlitten hatten - und die Gutes taten und gottesfürchtig wären, ihnen ist großer Lohn (bestimmt). (Sure 3:172 - Al-Imran)

DER HOFFNUNGSLOSE ZUSTAND DER UNGLÄUBIGEN


Die Hoffnungslosigkeit, eine geistige Krankheit, findet man häufig unter Menschen, die der Religion fern sind. Sie entsteht durch die Verleumdung der Existenz Gottes oder durch die fehlende Erkenntnis und Anerkennung Gottes, so wie es verlangt wird. Sie besitzen weder Glauben noch Kenntnisse des Quran, und Sie sind der Überzeugung, dass alle Ereignisse das Resultat einer Serie von Zufällen sind.
Aus diesem Grund bringt jedes unvorteilhafte Ereignis, das sie erleben, Kummer und Hoffnungslosigkeit. In der Tat, sie brauchen nicht einmal ein negatives oder schlechtes Ereignis dazu; die Mutmassungen, Einflüsterungen und Ängste, die sie sich selbst machen, genügen, um sie in tiefe Depressionen zu versenken. Solche Menschen sehen in allem immer nur das Negative und das Schlechte. Jedes Ereignis führt zu einer Schlussfolgerung, die sie in Hoffnungslosigkeit versetzt und zu Depressionen führt, denn sie besitzen keine Führung, die ihnen einen Rahmen von Richtlinien gibt. Ihre Lebensphilosophie und Perspektive von Ereignissen stützt sich auf Zufälle und Wahllosigkeit. Eine solche Auffassung kann ihnen weder Hoffnung noch Vertrauen geben. An solche Ideen zu glauben und sein Leben darauf zu stützen, kann nur Kummer und Schmerz bringen.
Das ist eine natürliche Folge der Nichtanerkennung Gottes und der Tatsache, dass Er den Quran aus Barmherzigkeit und als Führung an uns gesandt hat. Folglich ist der Schmerz, den sie empfingen, das Resultat der Unterdrückung ihrer selbst. In ihrer Unwissenheit über das göttliche Schicksal, das sie und die gesamte Schöpfung umhüllt, sehen sie alle Ereignisse, die als Folge von Gottes Willen und Wissen stattfinden, als eine Serie von Zufällen. Die Blindheit und Unwissenheit, in der sie sich befinden, führt sie zu einem Leben, das den Schmerzen der Hölle ähnlich ist.
So ist die Situation der Ungläubigen; es gibt jedoch Menschen, die sich Muslime nennen und die in der gleichen geistigen Verfassung sind. Ungeachtet ihrer Selbstbeschreibung sind ihre Reaktionen und Antworten auf die Ereignisse nicht sehr anders als jene der Ungläubigen, denn sie befinden sich weit entfernt vom Quran. Sie betrachten alle Ereignisse als das Resultat einer Serie von Ursachen, Gesetzen der Natur oder sozialen Entwicklungen, und glauben nicht, dass Gott sie erschaffen hat. Somit können sie die göttliche Weisheit und die Ziele, die sich hinter allen Ereignissen befinden, nicht sehen.
Die Quranische Perspektive gibt jedoch den Menschen einen ganz anderen Charakter. Erstens, jene Menschen, die ein Ereignis aus der Perspektive eines Gläubigen sehen, sind der Überzeugung, dass jedes Ereignis etwas Gutes für sie und die anderen Gläubigen bedeutet, denn Gott ist der Freund des Gläubigen, Der entscheidet und das Beste in dieser Welt und dem Jenseits erschafft. Wenn sie sich in einer Situation befinden, die negativ erscheint, so führen sie dies nicht auf ein Unglück zurück, oder Zufälle, die sich nicht in ihre Richtung bewegen; denn sie verstehen, dass Gott dieses Ereignis zu ihrem Guten erschaffen hat, wie in diesem Vers beschrieben:
Die ihr Vermögen auf Gottes Weg ausgeben, gleichen einem Korn, das in sieben Ähren schießt, in jeder Ähre hundert Körner. Und Gott gibt doppelt, wem Er will, und Gott ist umfassend und wissend. (Sure 2:261 - al-Baqara)
Die Erkenntnis, dass alles von Gott kommt und alles durch Seinen Willen geschieht, hilft den Gläubigen, nicht traurig zu werden oder in Verzweiflung zu geraten. Sie wissen, dass dieses Leben eine Prüfung ist und begegnen jedem Ereignis mit der besten Haltung und auf eine Art und Weise, wie es im Quran bestimmt ist.
Nur Ungläubige verlieren die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit
Was die Haltung betrifft, die man bei der Konfrontation mit einem schwierigen Ereignis annimmt, so kann man die Menschen in zwei Gruppen teilen. Die erste Gruppe verleumdet Gottes Existenz und ist voll im weltlichen Leben befangen. Menschen dieser Gruppe werden, sobald sie Schwierigkeiten, Kummer, körperliche oder geistige Beschwerden haben, plötzlich aggressiv und zeigen unerwartetes und rebellisches Benehmen. Diese Verzweiflung beeinflusst ihr ganzes Leben, denn es zerstört ihre Begeisterung und Leidenschaft und führt zu Widerstand und Trotz. Sie sehen in jedem Problem eine Katastrophe und können somit nicht auf eine reife und ausgeglichene Art darauf antworten.
Die Menschen, die die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit verlieren, glauben nicht an ein Leben nach dem Tod. Gott sagt ganz klar im folgenden Vers, dass nur jene, die Ihn zurückweisen, die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit verlieren:
Und diejenigen, welche nicht an die Offenbarungen Gottes und die Begegnung mit Ihm glauben - sie sind es, die an Seiner Barmherzigkeit verzweifeln; und sie werden schmerzliche Strafe erleiden. (Sure 29:23 - al-'Ankabut)
Der Prophet Jakob (as), einer der Propheten, der im Quran gerühmt wird, rät seinen Söhnen, ihre Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit aufrecht zu erhalten, und er erinnert sie daran, dass nur jene, die den Glauben zurückweisen, die Hoffnung auf Seine Barmherzigkeit verlieren:
O meine Söhne! Zieht aus und erkundigt euch nach Joseph und seinem Bruder. Und verzweifelt nicht an Gottes Erbarmen. Siehe, an Gottes Erbarmen verzweifeln nur die Ungläubigen." (Sure 12:87 - Josef)
Die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit aufzugeben, bedeutet, dass man sich nicht bewusst ist, dass Er Macht über alles hat. Jene Menschen, die diese Haltung annehmen, zeigen eine enorme Undankbarkeit, denn jeder Mensch verdankt alles unserem Herrn. Gott hat die Menschheit erschaffen und Er hat jedes Mitglied befähigt, zu hören und zu sehen, zu denken, zu laufen und zu springen. Er befähigt die Menschen zu atmen und zu lachen; gibt ihnen gute Gesundheit; versorgt sie und gibt ihnen das, was sie lieben. Jene Menschen, die alle Hoffnung auf Ihn aufgeben, zeigen völlige Gleichgültigkeit gegenüber allen Geschenken und Wohltaten. Gott ist vor allem nicht zufrieden, wenn Menschen in Verzweiflung geraten, nachdem Er ihnen eine oder mehrere Seiner Gaben weggenommen hat.
Und wenn Wir dem Menschen Gnade erweisen, wendet er sich ab und hält sich abseits. Doch wenn ihn ein Übel trifft, verzweifelt er. (Sure 17:83 - al-Isra)
Undankbare Menschen, die der Tatsache gleichgültig gegenüber stehen, dass Gott uns mit allen Gaben versorgt, verlieren jegliche Hoffnung, sobald ihnen diese Gaben weggenommen werden, und Sie erleben einen riesigen Schock. Solche Undankbarkeit und Hoffnungslosigkeit sind nur einige der negativen Charaktereigenschaften jener Menschen, die fern vom Quran leben.
Und als sie die Ermahnungen vergessen hatten, öffneten Wir ihnen die Türe zu allen Dingen, bis als sie sich des ihnen Gewährten erfreuten - Wir sie plötzlich erfassten. Und da verzweifelten sie. (Sure 6:44 - al-An'am)
Bis sie zur Verzweiflung gebracht werden, wenn Wir ihnen das Tor zu einer (wirklich) strengen Strafe öffnen. (Sure 23:77 - al-Mu'minun)
Der schwache und unedle Charakter der Ungläubigen wird auch in einem anderen Vers erwähnt:
Der Mensch ermüdet nie, wenn er um Gutes bittet; doch wenn ihn das Böse trifft, dann ist er verzweifelt und verzagt. (Sure 41:49 - Fussilat)
Gott macht den Gläubigen klar, dass sie sich nicht mit ungläubigen Menschen anfreunden sollen, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben und alle Hoffnung auf das Jenseits verloren haben. In der Tat findet man solche Menschen oft in illegale Aktivitäten verwickelt, vom Mord bis zum Diebstahl. Sie unterdrücken die Menschen, ohne sich irgendwelche Gedanken darüber zu machen. Betrügerische Aktivitäten und das Ungesetzliche werden zu ihrem Lebenstil. Sie besitzen keinen Glauben an das Leben und die Hoffnung nach dem Tode und besitzen somit keine Furcht vor Gott. Deshalb warnt Gott im folgenden Vers die Gläubigen davor, sich mit solchen Menschen anzufreunden:
O ihr, die ihr glaubt! Schließt keine Freundschaft mit einem Volk, dem Gott zürnt. Sie haben die Hoffnung auf das Jenseits aufgegeben, so wie die Ungläubigen die Hoffnung hinsichtlich derer aufgegeben haben, die begraben sind. (Sure 60:13 - al-Mumtahina)
Hoffnungslosigkeit ist eine der herausragendsten Unterschiede zwischen den Menschen die glauben und jenen, die es nicht tun. Ungläubige Menschen leben nicht mit dem Wunsch, Gottes Wohlgefallen zu erlangen. Sie besitzen nicht den Frieden, den gläubige Menschen erhalten, indem sie, was ihnen auch zustösst, alles dem Willen Gottes zuschreiben. Sie sind deshalb immer ängstlich und leben in der Annahme, dass alle Ereignisse sich gegen sie richten.
Sie schöpfen vielleicht eine Sekunde Hoffnung, geraten dann aber sofort wieder in Verzweiflung, wenn etwas nicht so eintritt, wie sie es geplant haben. Bei gläubigen Menschen ist genau das Gegenteil der Fall. Der Glaube ist die grösste Wohltat, die man in dieser Welt bekommen kann und der Gläubige hat "… den festesten Halt erfasst..." (Sure 2:256 - al-Baqara). Der Eine, der erschafft, was nicht existierte und der zum Leben erweckt, was tot war, der uns heilt nach Krankheit, der uns essen, trinken und aufwachsen lässt, der die Dunkelheit vertreibt und das Licht bringt, ist Gott, und die Gläubigen glauben an Ihn allein und gesellen Ihm keine falschen Götter bei.
Der Glaube schützt die Menschen vor Dingen, die körperlichen und geistigen Schaden anrichten können: Verzweiflung, Trauer, Angst, Kummer, Stress und Sorgen über die Zukunft, Nervosität. Statt dessen bringt der Glaube den Menschen Frieden und Freude. Nur der Glaube bringt den Menschen Freiheit. Die Menschen, die sich an andere Dinge klammern, als den Glauben, werden nie Frieden finden. Auch wenn sie ihre Ziele erreichen, werden sie entdecken, dass sie die Seligkeit nicht finden konnten.
Während einer Krankheit und vor allem im hohen Alter, erfahren die Menschen, dass Dinge und Menschen, denen sie ihr ganzes Leben gewidmet haben, ihnen nicht treu geblieben sind. Wenn sie zu der Erkenntnis kommen, dass all diese Jahre vergeblich waren und ihnen nichts Gutes gebracht haben, sind sie niedergeschlagen. Ihre Ideale, Erwartungen, Freunde und Lieben, die sie bis jetzt aufrecht erhalten haben, sind verschwunden.
Gläubige werden jedoch durch körperliche Veränderungen und Verluste in ihrem Leben nicht in Traurigkeit und Depressionen verfallen, weil sie nicht so sehr an ihrem Leben hängen. Der geachtete Gelehrte Beduizzaman Said Nursi, der sein ganzes Leben im Kampf für Gott gelebt hat, erklärt, wie der Glaube ihm genügte und wie der Glaube ihm eine unermüdliche Quelle der Hoffnung war:
"Das Licht des Glaubens genügte, um mir über jeden Kummer, der durch das Altwerden und die Schmerzen der Trennung entstanden war, hinweg zu helfen; es gab mir unauslöschliche Hoffnung, unanfechtbaren Glauben, unauslöschliches Licht und unendlichen Trost. Der Glaube ist sicherlich mehr als genug angesichts der Dunkelheit, Kopflosigkeit, Kummer und Sorgen des Altwerdens. In Wirklichkeit ist das Altwerden dunkel, licht- und trostlos, und die schrecklichste und sorgenvollste Trennung sind das Altwerden und die Trennung von Menschen, die irregeleitet und zerstreut sind. Die Erfahrung eines solchen Glaubens, der Hoffnung, Licht und Trost bringt, erfährt man durch die Annahme einer bewussten ehrfürchtigen Haltung, die sich dem hohen Alter ziemt und die für den Islam angemessen ist. Es ist nicht möglich, die Jungen zu imitieren, sich dabei kopflos auf etwas zu stürzen und sein hohes Alter zu vergessen." (Risale-i Nur Collection, The Twenty-Sixth Flash, http://www.beduissaman.org/flashed/f26.html)
Jene Menschen, die sich an Gottes Gaben erfreuen, finden es erniedrigend ihre Persönlichkeit zu ändern oder in Verzweiflung zu geraten, sobald ihnen diese Gaben weggenommen werden. Es ist ein Zeichen, dass sie nicht den wahren Glauben an Gott und das Jenseits besitzen und es ist ein Zeichen von fehlender Weisheit und von mangelhaftem Verständnis.
Gott gibt und nimmt Seine Gaben; eine der Charaktereigenschaften, die den Gläubigen von allen anderen unterscheidet, ist die positive Moral, die er in solchen Situationen zeigt. Die wesentlichen Gesichtspunkte sind ihre völlige Unterwerfung vor Gott; ihre Denk- und Handelsweisen richten sich nach dem Quran, den Er der Menschheit gesandt hat; für sie kommen nur solche Lösungen in Frage, die sich mit der Perspektive des Quran vereinbaren lassen.
Jene Menschen jedoch, die ohne Glauben sind, stützen ihr Leben auf ein Modell, das dem Quran entgegengesetzt ist. Es beinhaltet Spott, Unterdrückung, Sorgen, Betrug, Angst vor dem Tod, weltliche Ambitionen und Traurigkeit. Hoffnungslosigkeit findet man praktisch bei jedem ungläubigen Menschen, denn seine Lebensziele stützen sich nicht auf eine solide Grundlage, nämlich den Glauben an Gott und die Unterwerfung vor Ihm. Daher ist sind ihr Leben, ihre Fähigkeiten und ihre Ausdauer so schwach wie ein Baumwollfaden. Sie befinden sich in einer geistigen Verfassung, die jederzeit anfällig ist für Verzweiflung.
Um Begeisterung zu besitzen, die sich nicht erschöpft, müssen die Menschen vollen Glauben und Vertrauen in Gott haben, und sie müssen sich Ihm unterwerfen. Nur jene Menschen leben in Hoffnung, die mit Gott befreundet sind. Jene, die nicht an ihn glauben, werden wahre Hoffnung nie kennenlernen, eine Hoffnung, die nicht von weltlichen Bedingungen abhängig ist. Sie verschwenden ihre Zeit mit negativen Möglichkeiten und bewerten Ereignisse in einem negativen Licht. Ihr Mangel and Vertrauen und Verlass auf Gott wird ihnen unzählige Gründe geben, sich zu sorgen, denn sie sind der Überzeugung, dass alles zufällig passiert. Unter diesen Bedingungen werden sogar mögliche Naturkatastrophen zur Quelle von Sorgen.
Das Universum enthält viele Einzelheiten, die durch ein empfindliches Gleichgewicht Harmonie schaffen. Wenn ein Teil dieses feinen Gleichgewichtes auch nur im geringsten gestört wird, kann es zu einer schweren Katastrophe führen. Ein starkes Erdbeben, zum Beispiel, kann alles auf der Erdkruste zerstören. Die Kruste ist wie eine Membrane, die auf der Magma schwimmt, die bei Temperaturen von Tausenden von Graden kocht und brodelt, worin die härtesten Metalle nur im geschmolzenen Zustand gefunden werden können. Es ist sehr leicht möglich, dass diese Membrane an manchen Orten auseinandergerissen wird und daß die Erdkruste durch die kochende Lave zu Asche verfällt. Auch jene Orte, die man auf dieser Erde als die sichersten einstuft, sind nicht ohne diese Gefahr, denn es gibt keine Berechnungen von 100%iger Sicherheit, nur Schätzungen und Annahmen.
Gleichzeitig dreht sich die Welt mit einer unwahrscheinlich hohen Geschwindigkeit durch was Weltall und Tausende von Meteoriten flitzen vorbei. Es gibt keine Garantie, dass nicht eines Tages ein solcher Meteorit die Erde trifft. Ein Meteorit von nur 1 km Durchmesser ist gross genug, um das Leben, wie wir es auf der Erde kennen, durch eine Klimaveränderung durcheinander zu bringen. Eine grosse Explosion auf der Sonne und die daraus entstehende Energie und Strahlung, kann alles Leben auf der Erde vernichten. Dies sind nur einige Beispiele, und es gibt Tausende von anderen Möglichkeiten.
Die Menschen, die sich dessen bewusst sind und doch nicht an Gott glauben und sich Ihm nicht unterworfen haben, fühlen Schrecken und Unbehagen. Die gläubigen Menschen jedoch wissen, dass das Universum, sowie ihre Körper, unter Seiner Kontrolle stehen. Sie haben sich voll und ganz Seinem Willen und Wissen unterworfen. Die Tatsache, dass das Universum auf einem feinen Gleichgewicht beruht, vergrössert ihren Glauben und stärkt ihre Verbundenheit zu Gott, sowie ihr Staunen.
In seinem unnachahmigen Stil vergleicht Beduizzaman Said Nursi den Frieden der Muslime mit der Hoffnungslosigkeit der Ungläubigen wie folgt:
"Alle materiellen und spirituellen Ereignisse bedrohen, erschrecken und greifen die ungläubigen, missgeleiteten Menschen an. Sie destabilisieren ihre geistigen Kräfte und bringen sie durcheinander. Die gläubigen Menschen fühlen sich dadurch jedoch nicht bedroht oder verängstigt, stattdessen werden solche Ereignisse eine Quelle der Freude und Freundschaft, Hoffnung und Kraft. Die Menschen, die Glauben besitzen, sehen, dass die endlose Serie von Ereignissen, die eine nach dem anderen wie die Waggons eines Zuges erscheinen, ein physischer und spiritueller Zug, sowie das mobile Universum, von einem weisen Schöpfer verwaltet und gesandt werden, von perfekter Ordnung und Weisheit, mit der Aufgabe, ihrer Pflicht zu genügen. Sie weichen von ihrer Pflicht nicht im geringsten ab und mischen sich nicht in ihre gegenseitigen Belang ein. Die geistige Kraft, die sie uns geben, ermöglicht uns, zu sehen, dass sie von der perfekten Kunst und der Schönheit des Universums abhängig sind, und der Glaube manifestiert sich als ein Beispiel ewiger Glückseligkeit…" (Risale-i Nur Collection, Hutbe-I-Samiye).
Ungläubige Menschen werden am Tage des Jüngsten Gerichts in die grösste Verzweiflung geraten, wo alle Menschen sich erheben und für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. An diesem schweren Tag werden sie der Wahrheit begegnen, die sie ihr ganzes Leben verleugnet haben, und sie werden ein unbeschreibliches Leid fühlen, weil sie sich dem Glauben nie genähert haben, während sie auf dieser Erde weilten. Sie werden sich an Gottes Versprechen erinnern und erkennen, dass sie in die Hölle geworfen werden. Ihre Gefühle des Leidens sind mit denen auf der Erde unvergleichbar, nichts vergleicht sich mit ihrer Härte. Gott beschreibt ihre Verzweiflung an diesem Tag, dem Beginn des Jenseits, wie folgt:
Und an dem Tage, da die Stunde heraufzieht, werden die Sünder stumm vor Verzweiflung sein. (Sure 30:12 - ar-Rum)
Es ist klar, dass die Strafe jener, die den Glauben willentlich zurückweisen, nachdem sie durch den Quran dazu aufgefordert worden sind, schwer und endlos sein wird. Der entsprechende Vers lautet:
Sie wird nicht gemildert werden, und in ihr sollen sie verzweifeln. Wir tun ihnen kein Unrecht, sondern sie taten sich selbst Unrecht. (Sure 43:75-76 - az-Zukhruf)
Der geistige Zustand der Verzweifelten
Einer der wichtigsten Faktoren, der den Menschen Energie gibt, sie am Leben erhält, fröhlich und zufrieden macht, ist ein positiver geistiger Zustand. Es ist wichtig, einen solchen Zustand beizubehalten, damit die Menschen ihr Leben auf eine gesunde Art und Weise leben. Viele Menschen, die keine positive Einstellung besitzen und daher Schmerz und Leid empfinden, bedrücken sich selbst und machen sich die Welt unerträglich.
Dieses Problem entsteht, weil sie nicht glauben, dass Gott die Kontrolle über alle Ereignisse besitzt; und sie unterwerfen sich somit nicht vollständig ihrem Schicksal, denn nur die völlige Unterwerfung vor Gott und dem eigenen Schicksal bringt dem Menschen Frieden. Positiv in die Zukunft zu schauen und auf Gott vertrauen, anstatt in Furcht und Leid zu versinken, macht die Menschen körperlich und geistig gesund. Jene Menschen, die sich vor der Zukunft fürchten und sich Sorgen darüber machen, sind wie jene Menschen, die ihr Leben verloren haben, obwohl sie immer noch leben. Es wäre falsch, von solchen Menschen grosse Fortschritte zu erwarten und gute Ideen, Gedanken und positives Benehmen; die Seelen dieser Menschen sind immerfort erfüllt von Sorge und Missvergnügen.
Jene Menschen, die durch das kleinste Ereignis, das entgegen ihren Wünschen stattfindet, aufgerüttelt werden, depressiv werden und geistig verfallen, sind die Verlierer. Ihre Seelen werden zerstört, und als eine Konsequenz daraus verfallen ihre Körper. Die Menschen sind erschaffen worden, um friedlich, gesund und produktiv zu sein, indem sie sich dem Willen Gottes unterwerfen und ihr Vertrauen auf Ihn allein setzen.
Für die Menschen ohne Glauben erscheint alles ein Problem. Zu erkranken, nicht in der Lage zu sein, eine "wichtige" Einladung anzunehmen, seine Forschungsarbeit nicht beenden zu können, keine lang erwünschten Ferien zu machen, von jemandem, den man beeindrucken wollte, keine Aufmerksamkeit zu bekommen, sogar ein kleiner Kratzer am Auto kann zu plötzlicher, grosser Traurigkeit und Verzweifulung führen. Solche unwichtigen Ereignisse können zu plötzlichen Depressionen führen. Der Grund dieser negativen Haltung liegt darin, dass die Menschen dieser Welt viel zu viel Bedeutung beimessen, viel mehr als sie verdient. Sie glauben nicht eine Minute an das Leben nach dem Tode, sie verlieren keinen Gedanken darüber, dass sie alle einmal sterben müssen und daß sie diese Welt hinter sich lassen werden. Sie beschäftigen sich mit oberflächlichen Problemen, und die Hoffnungen, die sie in diese kleinen Ziele gesteckt haben, können leicht erschüttert werden. Menschen, die einen solchen Lebenstil führen, sind unglücklich und besorgt.
Menschen können auch wegen eines plötzlichen und unerwarteten körperlichen Makels in Depressionen verfallen und erfahren eine Periode der Verzweiflung. Während dieser Zeitperiode stellen sie eine bestimmte Haltung zur Schau - die sie gewöhnlich nicht zeigen würden, wenn sie nicht der Meinung wären, dass ihr körperliches Aussehen einen Makel hätte - zum Beispiel, sich über eine/n gut aussehende/n Freundin/Freund aus lauter Eifersucht lustig zu machen oder sich auf eine Art und Weise auszudrücken, die den Freund sich schlecht fühlen lässt. Andere Menschen unter den gleichen Umständen ziehen sich in sich zurück und meiden ihre Freunde. Alle diese Verhaltensstörungen kommen daher, weil man sich seinem Schicksal nicht unterwirft und nicht auf Gott vertraut.
Niemand gewinnt aus der Verzweiflung, denn sie hat keinen positiven Einfluss auf die Haltung, die geistige Gesundheit, die Zukunft oder den Lebenstil. Im Gegenteil, sie führt zu Krankheit und moralischer Depression, die sogar zum Tode führen kann. Eine positive Haltung bringt jedoch viel körperlichen und geistigen Gewinn. Zuallererst erwirbt man dadurch Gottes Wohlgefallen und führt eine Art Verehrung durch, indem man Seine Befehle befolgt.
Hoffnungsvoll zu bleiben, trotz aller Ereignisse, und die Hoffnungslosigkeit zurück zu weisen, führt zu einer positiven Entwicklung der Seele. Solche Menschen sind ihrem Schicksal ergeben und besitzen keine weltlichen Ambitionen. Sie sind geduldig und ruhig und werden nicht durch die Ereignisse tangiert. Sie sind stark und zufrieden, und Sie werden von den anderen respektiert. Sie sind Menschen, die man um Rat fragt, sie sind erfahren, und Sie haben die Charakterzüge eines Führers.
Die "Hoffnung" jener ohne Weisheit
Es besteht eine sehr wichtige Verbindung zwischen hoffnungsvoll sein in der Befolgung von Gottes Befehl und der Einhaltung der Grenzen, die von Ihm gesetzt sind. Der Grad der Hoffnung einer Person auf Gottes Gnade steht im gleichen Verhältnis mit seiner Nähe zu Gott und der Befolgung der Quranischen Richtlinien. Jene Menschen, die sich keine Gedanken über Gott machen, die so leben wie sie wollen, sich von Gottes Befehlen abwenden und dann erwarten, dass sie belohnt werden, täuschen sich selbst. Die gute Belohnung werden sie nur erhalten, indem sie ihre Haltung ändern und sich in ehrlicher Reue Gott zuwenden.
Das ist die Hoffnung dieser törichten Menschen. Viele sind überzeugt, dass sie eine grosse Belohnung im Jenseits erhalten werden, obwohl sie Gott nicht anerkannt und geschätzt haben, wie es verlangt wird und gar kein oder nur wenig Wissen über den Quran und den Islam besitzen. Hoffnungsvoll zu sein, ist eine Charaktereigenschaft, die einzigartig für Gläubige ist; der hässliche Wagemut und Kopflosigkeit sind jedoch Zeichen des Unglaubens. Sie versuchen ihr Gewissen mit falschen Hoffnungen und Erwartungen zu beruhigen. Irgendwann glauben sie dann an die Wahrheit dieser Selbsttäuschung.
Zum Beispiel: Ein Wissenschaftler zeigt nicht die geringste Haltung entsprechend den Quranischen Richtlinien, und er erwartet, wegen seiner wissenschaftlichen Arbeit gerettet zu werden.
Eine Philosophin, die die Religion zurückweist und verleugnet, jedoch in der Überzeugung lebt, dass sie dank ihrer Bildung den anderen überlegen ist und dafür im Jenseits belohnt werden wird.
Der Händler ist voll guter Hoffnung auf das Jenseits, weil er für andere Güter beschafft.
Doch wenn man sich mit diesen Menschen näher unterhält, so merkt man bald, dass sie an der Existenz eines Lebens nach dem Tode zweifeln. Ein Vers beschreibt diese Menschen wie folgt:
Und stelle ihnen das Gleichnis von zwei Männern auf. Einem von ihnen gaben Wir zwei Rebgärten, umzäunt mit Palmen, zwischen denen Wir ein Getreidefeld anlegten. Beide Gärten erbrachten ihre Ernte, und so ermangelte nichts. Und Wir ließen mittendurch einen Bach fließen. Und er trug ihm Früchte. Da sagte er während ihrer Unterhaltung zu seinem Gefährten "Ich habe reicheres Vermögen als du und verfüge über mehr Leute." Sich so gegen sich selbst versündigend, betrat er seinen Garten und sprach: "Ich glaube nicht, dass dies je zu Grunde geht. Und ich glaube auch nicht, dass die Stunde je kommt. Und selbst wenn ich zu meinem Herrn zurückgeholt werden sollte, fände ich dort gewiss einen besseres im Tausch." (Sure 18:32-36 - al-Kahf)
Diese Menschen hegen ganz klar Zweifel am jüngsten Gericht und stellen somit diese Logik zur Schau; Sie leben in der Hoffnung, dass, sollte es sich herausstellen, dass sie ins Jenseits kommen werden, das Endresultat positiv für sie sein wird. Diese widersprüchliche Logik ist das Resultat der Unvernunft, die durch das Fehlen aufrichtigen Glaubens hervorgerufen wird. Dieses Beispiel spiegelt eine Mentalität wider, die heute sehr verbreitet ist.
Jene Menschen, die diese lächerliche Erwartung besitzen, glauben, dass sie für das Gute, das sie auf dieser Welt vollbracht haben, belohnt werden - gute Taten, die sie nur zu ihrem eigenen Vorteil begangen haben. Tatsächlich glauben sie, dass dies ihr natürliches Recht ist. Sie benutzen häufig Ausdrücke wie "Arbeit ist die beste Art der Verehrung" und "Dienste am Volk, sind Dienste an Gott". Nun sind diese Ideen nützlich, wenn sie aufrichtig ausgeführt werden. Es widerspricht jedoch jeglicher Logik, Belohnungen für Taten zu erwarten, die einzig und allein erbracht worden sind, um sein eigenes Ego zu befriedigen und zusätzlich noch eine undankbare und widerspenstige Haltung gegenüber Gott anzunehmen.
Doch wenn sie ermahnt werden, dass eine solche Erwartung bedeutungslos und lächerlich ist, dass es für Gott bedeutsam ist, zu glauben und stets nur zu handeln, um Sein Wohlgefallen zu erlangen, dann weigern sie sich, diese Wahrheit zu akzeptieren. Der Quran verkündet, dass Dinge, die ohne Glauben getan werden, oder ohne Gottes Wohlgefallen erlangen zu wollen, im Jenseits nicht belohnt werden und völlig wertlos sind. Was immer sie tun, ist umsonst, wenn sie keinen Glauben haben und sie es nicht um Gottes Willen tun. Im Quran steht es so geschrieben:
Sprich: "Sollen Wir euch sagen, wer hinsichtlich ihrer Werke die größten Verlierer sind? Die, die sich mit Eifer im irdischen Leben verloren, während sie glaubten, das Richtige zu tun!" (Sure 18:103-104 - al-Kahf)
Solche Menschen, die der Meinung sind, dass sie religiös sind, befolgen in Wirklichkeit ein religiöses Modell, das nicht dem Quran entspricht und begehen somit Götzenverehrung. Sie haben falsche Erwartungen und Hoffnungen auf das Jenseits. Der einzige religiöse Weg, der einen Wert für Gott hat, ist die Anwendung des Quran; darin enthalten ist die wahre Religion, wie sie von Gott enthüllt worden ist. Kein anderes religiöses Modell ausser dem Quran und der Sunnah unseres Propheten (saws) hat für Gott irgendeinen Wert. Jene Menschen, die glauben der Religion zu dienen aber deren Denkweise auf Götzenverehrung basiert, werden im Quran wie folgt erwähnt. Deren Taten sind null und nichtig.
Den Götzendienern ziemt es nicht, die Moscheen Gottes zu betreuen oder zu besuchen, solange sie durch ihren Unglauben gegen sich selber zeugen. Sie - umsonst sind ihre Werke, und im Feuer werden sie ewig verweilen. (Sure 9:17 - at-Tauba)
Im Quran beschrieben wird auch der Schock jener Menschen, die Gott falsche Götter beigesellen, wenn sie, immer in der Erwartung, ins Paradies zu kommen, mit dieser unerwarteten Situation konfrontiert werden:
Und eines Tages versammeln Wir sie allesamt. Dann werden Wir zu denen, die Gott Partner gaben, sprechen: "Wo sind euere Partner, die ihr (als vorhanden) behauptet?" Dann werden sie keine andere Ausrede haben als zu sagen: "Bei Gott, unserem Herrn, wir gaben Ihm keine Partner!" Schau, wie sie sich selber belügen, und wie das, was sie ersannen, ihnen entgleitet. (Sure 6:22-24 - al-An'am)
Hoffnungsvoll zu sein hat nur dann eine Bedeutung, wenn sie mit dem Glauben verbunden ist, denn dann wird daraus Verehrung und gutes Verhalten. Die Hoffnung, im Jenseits Gutes von Gott zu erhalten, ohne wirklichen Glauben zu haben, ohne die Quranischen Regelungen zu befolgen und ohne Gott zu verehren, wie es von Ihm vorgeschrieben worden ist, entsteht aus einer unaufrichtigen und unbeständigen Mentalität, die von der Hoffnung, sein Gewissen zu beruhigen, getrieben ist. Eine solche Denkweise täuscht nur jene, die sie verfolgen, denn sie ist nichts anderes als Einbildung. Man darf die Hoffnung des Gläubigen nicht mit der falschen Hoffnung der Menschen vergleichen, die unwissend sind und Gott falsche Götter beigesellen.
Jene Menschen, die sich das Paradies erhoffen, sollten sich auf eine Art und Weise benehmen, wie es von Gott verlangt wird. Wenn sie sich Seinem Willen entsprechend benehmen, Seine Befehle und Ratschläge befolgen, so verdienen sie das Recht zu hoffen, sich unter jenen Menschen zu befinden, die gemäss Gott das Paradies verdient haben:
Vermögen und Kinder sind Schmuck des irdischen Lebens. Das Bleibende aber, die guten Werke, bringen besseren Lohn bei deinem Herrn und begründen bessere Hoffnung. (Sure 18:46 - al-Kahf)
Ein weiterer Punkt muss hier erwähnt werden: Bis zu diesem Moment hat man vielleicht eine Moralität und eine Lebensweise angewendet, die Gott missfällt. Was jedoch zählt, sind Reue und die Absicht, sich zu ändern, nachdem man sich seiner Fehler bewusst geworden ist. Nachdem diese Entscheidung getroffen worden ist, sollten er oder sie während ihres Leben danach streben, moralische Perfektion zu zeigen. In diesem Fall kann man auf Gottes Verzeihung und das Paradies hoffen.
Es ist der Wunsch des Teufels, die Menschen mit Hoffnungslosigkeit anzustecken
Der Teufel verursacht bei den Menschen, die sich mit ihm anfreunden, einen Mangel an Selbstvertrauen, Angst vor der Zukunft und einen negative Reaktion auf Ereignisse. Er will nicht, dass die Menschen Glauben besitzen, Gott vertrauen und gehorchen, sich ihrem Schicksal ergeben und ein Leben voll Hoffnung und Begeisterung führen. Gott bewirkt, dass gläubige Menschen all diese Eigenschaften besitzen, denn sie führen dazu, dass sie Gott näher kommen. Der Teufel will natürlich nicht, dass die Menschen diese Ziele erreichen. Daher versucht er, sie in die Vernichtung zu treiben, indem er sie zu Depression, Hilflosigkeit, Langeweile und Trostlosigkeit verführt.
Der Teufel versucht, den gläubigen Menschen Verzweiflung einzuflössen, wenn eine Situation negativ erscheint. Der Teufel hat jedoch bei den wirklich gläubigen Menschen keinen Erfolg, denn er kann sie nicht an sich ziehen. Ihr starker Glaube bewirkt, dass sie Gottes Gesetze und Ratschläge mit Sorgfalt befolgen. Da im Quran geschrieben steht, dass man positiv sein soll, können die gläubigen Menschen gar nicht anders, als diesen Ratschlag zu befolgen. Gott sagt den Gläubigen:
O meine Söhne! Zieht aus und erkundigt euch nach Joseph und seinem Bruder. Und verzweifelt nicht an Gottes Erbarmen. Siehe, an Gottes Erbarmen verzweifeln nur die Ungläubigen." (Sure 12:87 - Yusuf)
Auch andere Verse verurteilen die Tendenz, in Verzweiflung zu geraten und sagen aus, dass dies eine der negativen Charaktereigenschaften der Ungläubigen ist. Die betreffenden Verse lauten wie folgt:
Der Mensch ermüdet nie, wenn er um Gutes bittet; doch wenn ihn das Böse trifft, dann ist er verzweifelt und verzagt. Fürwahr, wenn Wir ihm Unsere Barmherzigkeit fühlen lassen, nach dem Leid, das Ihn betroffen hatte, dann sagt er bestimmt: "Das gebührt mir! Und ich glaube nicht, dass die Stunde bevorsteht. Doch falls Iich zu meinem Herrn zurückgebracht werde, dann finde ich bei Ihm gewiss das Beste." Doch Wir werden die Undankbaren wissen lassen, was sie getan haben, und wahrlich, Wir werden sie eine harte Strafe kosten lassen. (Sure 41:49-50 - Fussilat)
Und diejenigen, welche nicht an die Offenbarungen Gottes und die Begegnung mit Ihm glauben - sie sind es, die an Seiner Barmherzigkeit verzweifeln; und sie werden schmerzliche Strafe erleiden. (Sure 29:23 - al-'Ankabut)
Jene, die die Hoffnung verloren haben und rebellieren, sind in die Falle des Teufels gegangen und haben seine Erwartungen erfüllt. Anderseits sind die Gläubigen immer hoffnungsvoll und schauen positiv in die Zukunft. Sie haben Gottes Wohlwollen und die Belohnung im Jenseits gewonnen, und Gott lässt sie daher ein gesundes und fröhliches Leben in dieser Welt führen. Der Teufel kann sie nicht in die Verzweiflung locken, denn sie bleiben unter allen Bedingungen hoffnungsvoll, fest an den Quran gebunden und Gott ist ihr engster Freund. Dieses Thema ist sehr wichtig, sogar ein Hauptpunkt des Islam. Daher nehmen es gläubige Menschen damit peinlich genau, wie auch mit allen anderen Aspekten des Quran.
Der Teufel will nicht, dass die Religion Gottes vorherrscht und die Überhand gewinnt. Er will vielmehr, dass die Menschen ihr Leben nach unmoralischen Regeln führen, und Hoffnungslosigkeit ist ein Teil dieses Vorhabens. Es gibt Kulturkreise, in denen die Hoffnungslosigkeit eine Lebensphilosophie geworden ist. Jene Menschen, die unter dem Einfluss des Teufels sind, erleben eine egoistische Freude an Liedern, Filmen und anderen Ausdrucksformen, die Hoffnungslosigkeit und Pessimismus reflektieren.
Geist, Mentalität und Vernunft jener hoffnungslosen Menschen helfen nicht, gesunde Entscheidungen zu treffen. Hoffnungslosigkeit macht die Menschen körperlich krank und ist gleichzeitig eine schwere geistige Krankheit, die zu Selbmord führen kann. Es ist klar, dass man nicht erwarten kann, dass solche Menschen gemäss den Quranischen Regeln leben. Dies ist dem Teufel sehr dienlich, denn er benützt dies, um die Menschen von der Religion wegzulocken, wobei sie jegliche Hoffnung auf das Jenseits verlieren und sich der ewigen Bestrafung nähern. Das war schon immer sein Ziel.
Menschen ohne Hoffnung stecken andere mit dem gleichen negativen und depressiven Zustand an. So werden sie praktisch zu Helfern des Teufels, denn sie sind in der Lage, diesen geistigen Zustand, den der Teufel begehrt, in anderen Menschen auszulösen. Diese Haltung macht aus diesen Menschen, absichtlich oder unabsichtlich, Diener des Teufels, der Tatsache zum Trotz, dass die Menschen einzig und allein erschaffen worden sind, um Gott zu dienen.
DIE EINFLÜSTERUNGEN DES TEUFELS: DER URHEBER DER VERZWEIFLUNG
Die Einflüsterungen des Teufels (waswasah) bestehen aus einfältigen Zweifeln und Vermutungen, die sich in den Köpfen der Menschen formen und dazu führen, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es macht die Menschen zögernd und zweifelnd, macht sie schwankend und kummervoll. Zusätzlich führt dies zu unbegründeter Angst, zerstört die Gabe, klar zu denken und zehrt am Selbstvertrauen. Die davon Betroffenen sind dann von Sorge, Unschlüssigkeit, Angst, Hoffnungslosigkeit und Negativität umhüllt. Es sind vor allem Menschen, die nichts vom Konzept des Schicksals wissen, die nicht wissen, wie sie Gott vertrauen sollen und die einen schwachen Glauben besitzen, die von solchen Einflüsterungen und den daraus resultierenden psychischen Problemen betroffen sind.
Es ist das Ziel des Teufels, den Menschen Mutmassungen einzuflüstern, damit sie Gottes Macht vergessen und Gott nicht anerkennen, wie es verlangt wird, und sie so von der Religion wegzulocken. Der Teufel will, dass die Menschen eine Lebensweise, die von gewissen Menschen angenommen wird, verfolgen; eine Lebensweise die voll eitler Ziele ist, die die eigenen Wünsche und Leidenschaften vor Gottes Willen stellt und die den wahren Grund der Schöpfung vergessen hat: Gott zu dienen. Sie hören auf den Teufel und seine Einflüsterungen, nehmen diese ernst und vergessen Gott. Am Ende aber sind sie die Verlierer, auf dieser Welt und im Jenseits.
Ganz oben auf der Liste der Verluste stehen Hoffnung und Stabilität, denn dieser Weg führt zu Unbehagen und Unsicherheit im Leben. Menschen können Sklaven verschiedener Mutmassungen während unterschiedlicher Lebensetappen werden; es kommt ganz auf die Person an. Meistens leben sie in Angst und Unbehagen, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn sie einem gewissen Ereignis gegenüber stehen. Sie sind immer und ewig unentschlossen, wenn es um Fragen wie Ausbildung, Arbeit und andere Themen geht. Immerfort fragen sie sich: "Hätte ich vielleicht die andere Arbeitsofferte annehmen sollen?" oder "Wäre es nicht besser gewesen, wenn ich in die andere Schule gegangen wäre?"
An diesem Punkt kommt folgende Frage auf: "Was ist falsch daran, wenn man immer versucht, das Richtige zu tun?" Was wir hier jedoch zu klären versuchen, ist nicht, die richtige Lösung zu einem Problem zu finden, sondern die Tatsache, dass diese Menschen tagtäglich Sklaven von Angstgefühlen und Besorgnis werden, denn sie sind sich nie sicher, ob sie das Richtige tun. Nach und nach kommen diese Menschen in eine solche Verfassung, dass sie nicht mehr in der Lage sind, sich Gedanken über wirklich wichtige Dinge zu machen. Der konstante Widerstreit, dem sie ihre Gedanken und ihren Geist unterziehen, erzeugt in ihnen einen Zustand der Verwirrung. Dies ist eine der grössten Gefahren, die die Einflüsterungen des Teufels den Menschen bringen können.
Die dunklen Vorschläge des Teufels führen zu Unentschlossenheit und allen möglichen Mutmassungen und Einbildungen. Das ist sehr zeitraubend und verschlingt demzufolge einen grossen Teil der Lebenszeit. Unsicherheiten und Zweifel, die sich auf leere Mutmassungen stützen, führen zu einem verspannten und gestressten geistigen Zustand. Bei den Menschen, die auf die Mutmassungen des Teufels hören und nicht an Gott glauben, oder Seine Macht nicht anerkennen, werden die Mutmassungen und Vermutungen immer grösser. Sie vertrauen und verlassen sich nicht auf Gott, ihren Schöpfer und sind somit nicht in der Lage, sich von den Einflüsterungen des Teufels zu lösen. Sie leiden weiter unter ihren Befürchtungen. Dieser geistige Zustand ist weit verbreitet.
Das gefährlichste an diesen teuflischen Einflüsterungen ist ihre Fähigkeit, den Geist so zu überfluten, daß klares Denken verhindert wird. Jene Menschen, die davon betroffen sind, deren Geist konstant mit Mutmassungen und Zweifeln beschäftigt ist, können Gott nicht erkennen und anerkennen, wie es von ihnen verlangt wird und sie können ihr Leben nicht so führen, wie Er es will. Sie sind gleichzeitig mit der Welt zerstritten und besorgt, und sind unfähig, eine gute Moral durch die Befolgung der Quranischen Richtlinie, sich Ihm zu ergeben, zu erlangen und die daraus entstehende friedliche und ruhige Geistesverfassung zu geniessen.
Jene Menschen, deren Lebensgeister in Mutmassungen verfangen sind, verwechseln gut und schlecht, richtig und falsch und was sie tun oder nicht tun sollen. Sie befinden sich in einem Zustand ewiger Sorge, Zweifel und Ungewissheit, was mit ihnen geschehen wird und hören nie auf, sich über die Richtigkeit ihrer Entscheidung zu sorgen. Eine solche Situation übt grossen Druck auf den Geist auf und hindert sie, logisch zu denken, gesunde Entscheidungen zu treffen und die Dinge vernünftig zu analysieren.
Dabei ist das alles völlig bedeutungslos. Die Menschheit wurde aus einem ganz speziellen Grund erschaffen: Gott zu dienen, und zwar auf eine Art und Weise, die Er will. Dabei darf man nie vergessen, dass unser Herr immer ein Freund für jene ist, die sich aufrichtig abmühen. Die Menschen, die wissen, wofür sie erschaffen worden sind, vergessen nie, dass alles von Gott kommt und dass jedes Ereignis durch Sein Wissen stattfindet. Jene, die mit Vermutungen leben und sich vom Weg abbringen lassen, der wahre Rettung bringt, müssen diese Wahrheit verstehen und zu der Erkenntnis kommen, dass Vermutungen, Mutmassungen und Zweifel das Resultat von Ereignissen nicht ändern können. Nur jene, die dies verstehen, können ein Leben in Frieden finden, denn sie haben sich ihrem Schicksal unterworfen, das Gott, der alles aus dem Nichts erschaffen hat, für sie bestimmt hat; und das ist gut für sie.
Für jene Menschen, die sich nicht bewusst sind, dass sie ihrem Schicksal nicht entkommen können, und dabei nichts anderes als Beobachter sind, wird der Teufel zur Qual. Die teuflischen Einflüsterungen werden bei jenen Menschen, die sich nicht davon befreien können, immer schlimmer. Dies wiederum verschlimmert ihre Depression und zerstört ihren Geist. Sie können sich jedoch nicht davon befreien und wissen nicht, wie sie dieses Problem anpacken sollen, denn sie wissen nicht, woher sie kommen noch kennen sie die Lösung dazu: eine starke Liebe zu Gott und Gottesfurcht, sowie die Unterwerfung, die aus dem Glauben entsteht.
Die Einflüsterungen des Teufels bringen die Menschen zur Verzweiflung
In diesem Buch haben wir erklärt, dass jene Menschen, die einen aufrichtigen Glauben besitzen, immer in Hoffnung leben. Die Einflüsterungen, sich gute und vorteilhafte Dinge zu erhoffen, ist eine heimtückische Technik, die der Teufel anwendet, um die Menschen vom richtigen Weg abzubringen. Dies führt nur zu Verzweiflung, denn sein Ziel ist es, die Menschen vom richtigen Weg abzubringen. Die Menschen, die dieser Einflüsterungen und der daraus entstehenden Verzweiflung nachgeben, haben eine fundamentale Schwachstelle in ihrem Glauben; es fehlt ihnen am wirklichem Glauben an ihr Schicksal.
Mehrere Verse erklären ganz klar, dass alles unter Gottes Kontrolle steht. Einer dieser Verse lautet wie folgt:
Und bei Ihm sind die Schlüssel des Verborgenen; Er allein kennt es. Er weiß, was zu Land und im Meer ist, und kein Blatt fällt nieder, ohne dass Er es weiß... (Sure 6:59 - al-An'am)
Wie dieser Vers erklärt, passiert nichts, nicht einmal der Fall eines Blattes, ohne Gottes Wissen und Willen. Jedes Ereignis auf dieser Welt ereignet sich innerhalb Seines Wissens und unter Seiner Kontrolle. Die Menschen müssen verstehen und dürfen nie vergessen, dass Gott diese Welt als einen Ort der Prüfung geschaffen hat.
Gott prüft die Menschen auf verschiedene Art und Weise. ImQuran wird erklärt, wie folgt:
Und wahrlich, Wir werden euch mit Furcht prüfen sowie mit Hunger und Verlust an Besitz und Menschenleben und Früchten; doch verkünde den Standhaften Heil. (Sure 2:155 - al-Baqara)
Manche anderen Verse verkünden, dass die Menschen auf verschiedenste Art und Weise geprüft werden. Die beste Antwort auf solche Ereignisse ist, dankbar und geduldig zu bleiben und auf das Beste von Gott zu hoffen. Gläubige Menschen, die eine schwierige Situation erfahren und erkennen, dass sie geprüft werden und dass ihnen die korrekte Haltung Hoffnung auf das Paradies bringen wird, werden unter solchen Bedingungen nie schwach. Sie fühlen keine Traurigkeit, Depression oder Verzweiflung und werden nicht von Sorge und Kummer verzehrt.
Die Menschen brauchen jedoch einen festen Vorsatz, damit sie nicht ein Sklave der Einflüsterungen des Teufels werden, die unvorstellbare Formen annehmen können. Zum Beispiel flüstert der Teufel einem Menschen, der oft Fehler macht, ein, dass er diese Fehler immer machen wird. Er lügt, indem er einem Menschen, der einen Fehler gegenüber Gott gemacht hat, einflüstert, nie Vergebung zu erhalten, gleich wie sehr er auch bereut und dass die Absicht, das Richtige zu tun, nie akzeptiert werden wird. Dies ist eines der hinterhältigsten Spiele, die der Teufel mit den Menschen treibt, um sie in einem Zustand der Verzweiflung und fern der Reue zu halten. Menschen, die auf diese Lügen hören, werden hoffnungslos und ängstlich, weil sie glauben, dass sie den Fehler nicht beheben können. Wenn es ihnen leid tut, was sie getan haben, sofort bereuen und die Absicht haben, den Fehler nie zu wiederholen, so wird sich dieses Ereignis als etwas Gutes herausstellen. Ein Vers lautet wie folgt:
O ihr, die ihr glaubt! Folgt nicht den Fußstapfen des Satans; denn wer den Fußstapfen des Satans folgt - siehe, er gebietet euch Abscheuliches und Verbotenes. Und ohne AIlahs Huld gegen euch und Seine Barmherzigkeit wäre kein einziger von euch geläutert. Jedoch läutert Gott, wen Er will, Und Gott ist hörend und wissend. (Sure 24:21 - an-Nur)
Eine weitere heimliche Technik des Teufels ist es, Zweifel zu säen und die Situation ausweglos erscheinen zu lassen. Wenn die Situation einfach erscheint, so ist auch die Lösung dazu einfach. Der Teufel macht jedoch eine einfache Situation schwierig und kompliziert. Er bringt die Menschen zu der Überzeugung, dass, was immer ihnen zustösst, ein grosses Ereignis ist, und dass sie nie einen Ausweg aus den damit verbundenen Schwierigkeiten finden werden. Er tut dies, damit die Menschen die Hoffnung verlieren und in einen pessimistischen und unglücklichen geistigen Zustand verfallen. Und das ist genau sein Ziel, denn es ist weniger wahrscheinlich, dass ein hoffnungsvoller Mensch den Einflüsterungen des Teufels Gehör schenkt, als ein pessimistischer, trauriger und hoffnungsloser Mensch.
Jene Menschen, die von den Einflüsterungen des Teufels nicht beeinflusst werden wollen, müssen diesen geistigen Zustand zurückweisen und nicht in einem solchen Zustand leben wollen. Manche Menschen sagen, dass sie dessen überdrüssig sind, so zu leben, aber weil sie sich scheinbar nicht davon lösen können, leben sie weiter in diesem hoffnungslosen und verzweifelten Zustand. Dazu kommen die traurige und hoffnungslose Lyrik der Lieder, die sie hören und die Filme, die sie anschauen; Das macht sie noch hoffnungsloser und depressiver. Wenn ihnen dann jemand die Wahrheit sagt, antworten sie: "Ach, was kann ich schon machen? Es liegt nicht in meiner Hand. Ich bin traurig." Das ist schwierig, logisch zu erklären. Sie fixieren sich auf die Idee, dass sie so weiterleben müssen.
Wir wissen, dass gewisse Menschen Freude an einem solchen Zustand haben, auch wenn sie es nicht offen zugeben. Wie gross der Schmerz auch sein mag, den sie ertragen, erfahren diese melancholischen Menschen unbewusst eine seltsame Freude aus ihrem Gefühl der Traurigkeit und werden abhängig davon. Daraus ist eine Gewohnheit geworden, und sie wollen diesen teuflisch inspirierten Geisteszustand nicht verlassen, auch wenn sich die Bedingungen dazu geändert haben. Der Teufel versucht, in den Menschen eine Bevorzugung für diesen Geisteszustand zu entwickeln, der eine Charaktereigenschaft der Menschen des Feuers ist. Er versucht, ihnen die geistige höllische Bestrafung in Erfahrung zu bringen, während sie noch auf dieser Welt verweilen und sie von Gottes Weg, Seiner Barmherzigkeit und dem Paradies zu entfernen. Dies ist eine seiner wichtigen Strategien.
Wahrer Glaube, die Erkenntnis von Gottes Macht und die Anerkennung Seiner Barmherzigkeit und Vergebung sind die Lösung, die den Menschen von einem solchen geistigen Zustand befreit. Zusätzlich muss man den Grund seiner eigenen Erschaffung erkennen und die Falle des Teufels meiden. Aus diesem Grund können die Menschen, die sich Gott unterwerfen und wissen, dass sie nur ihrem Schicksal folgen, durch die Verführungen des Teufels nicht verleitet werden und in Verzweiflung fallen.
Menschen, die auf die Einflüsterungen des Teufels hören, leben in Angst und Furcht
Gott erklärt, dass nur eine Art von Furcht den Menschen auf den richtigen Weg leitet: die Furcht vor Gott. Der Quran verkündet, dass Gott, der Besitzer unendlichen Wissens und Weisheit, den Menschen die Möglichkeit gibt, zwischen gut und böse zu unterscheiden, solange sie Ihn fürchten. Das ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die eine Person haben kann. Kluge Menschen, die Glauben besitzen, kennen den Unterschied zwischen richtig und falsch, und Sie können nicht durch die Spiele des Teufels getäuscht werden.
Der Teufel ist sich der Schwächen der Menschen wohl bewusst und nähert sich ihnen aus dieser Richtung. Seine Taktik variert, denn keine zwei Menschen sind gleich. So versucht er zum Beispiel, die Menschen durch Furcht vor der Zukunft, dem Tod, Armut oder Hunger zu ängstigen. Jemand erhält zum Beispiel einen Gefallen von jemandem und fürchtet nun, dass er nicht in der Lage sein wird, diesen Gewinn zu bekommen und dass diese Person ihn vielleicht dazu führen wird, sein Geld, seine Ware oder sogar seinen Ruf zu verlieren. Indem er dieser Person eine unabhängige Identität gibt, zeigt er, dass er glaubt, dass diese Person die Entscheidungen trifft und dass deren "Macht" negative Ereignisse für ihn hervorruft. Um es anders zu sagen, er hat vergessen, dass Gott diese Person erschaffen hat, ihm zu essen und zu trinken gibt und ihm Genesung bringt, wenn er krank ist.
Auch wenn sich dieser Mensch dessen nicht bewusst ist, so ist er doch erschaffen worden, um sich Gott zu unterwerfen; er lebt sein Leben dementsprechend, und jedes einzelne seiner Worte wird im Einklang mit seinem Schicksal ausgesprochen. Gott erklärt im Quran ganz klar, dass diese sogenannten "Wohltäter" in der Tat Seine Diener sind und selbst keine Macht besitzen. Jeder wird im Jenseits zur Rechenschaft gezogen und gefragt werden, was er getan hat. Somit sollten die Menschen nur Gott fürchten.
Die Menschen, die Gottes unendliche Macht und Seine absolute Kontrolle nicht verstehen, schreiben gewissen Lebewesen Identitäten zu, sehen sie als unabhängige machtvolle Wesen und befürchten, dass sie von allen Seiten Gefahren ausgesetzt sind. Sie wissen nicht, woher und von wem ein Unglück kommen wird, und leben in ewiger Furcht und Angst."Wird mir etwas zustossen? Und wenn ich krank werde! Was ist, wenn ich jung sterben werde? Werde ich ein angenehmes Leben führen?" Diesen völlig grundlosen Ängsten und hundert anderen begegnen wir nur zu oft. Die daraus entstehenden Mutmassungen, was passieren könnte, bringt nur Verzweiflung und Not.
Die natürliche Konsequenz der Einflüsterungen und Mutmassungen des Teufels ist ein angstvoller geistiger Zustand. Ein einfaches Problem, das leicht gelöst werden kann, wenn es mit einem ruhigen und vertrauensvollen Verstand bewertet wird, wird zu einem unlösbaren Problem für jene Person, die den Einflüsterungen des Teufels Gehör schenkt. Diese unkorrekte Haltung treibt den Menschen zu Furcht und Angst und wächst dann zu einer Katastrophe.
Die Quelle der Kraft und unbefleckte Moral finden die Gläubigen im Wissen dieser Wahrheiten und dem aufrichtigen Glauben in ihr Schicksal, das Gott für sie erschaffen hat.
Sich von den Einflüsterungen des Teufels befreien
Manche Menschen merken, dass die Einflüsterungen des Teufels leere Vermutungen sind, besitzen jedoch nicht keinen genügend starken Willen, sich davon zu befreien, was immer die Gründe dafür sein mögen. Sie erlauben dem Teufel in Wirklichkeit, sie zum Nichtglauben zu verleiten und diese Spiele mit ihnen zu treiben. Die Menschen, die diesen Einflüsterungen gleichgültig gegenüberstehen, in dem falschen Glauben, dass sie ihnen nicht schaden können, gehen in seine Falle. Die, die sein Spiel durchschauen, müssen versuchen, sich davon zu befreien, denn es ist einer seiner gemeinen Tricks, der uns glauben machen will, dass wir dazu nicht in der Lage sind. Und am allerwichtigsten ist, der Teufel versteckt die Tatsache, dass er es ist, der diese Einflüsterungen macht, und er überlistet die Menschen, zu glauben, dass diese Gedanken und Vermutungen in ihren eigenen Köpfen produziert werden.
Die endlosen Andeutungen, die er in den Kopf eines Menschen einträufelt, bringen diesen Menschen zu der Überzeugung, dass sie für immer darin verfangen sind. Sie sind der Auffassung, dass es unmöglich sei, sich von diesen künstlichen Problemen zu befreien, und Sie fallen in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Wenn sie die Ereignisse durch das Auge des Quran sehen würden, so kämen sie zu der Erkenntnis, dass nur Gott etwas erschaffen kann, und nur Er die Macht hat, zu erschaffen, was Ihm beliebt. Diese Erkenntnis würde sie dazu bringen, sich in jeder Situation an Gott zu wenden und um Seine Hilfe zu bitten. Sie werden wissen und hoffen, dass Gott alle Seine Diener vor der Verzweiflung rettet und ihnen inneren Frieden und Seligkeit bringt. Menschen, die mit der Unwissenheit ihres Herrn leben, glauben, dass sie für jedes Problem eine Lösung finden müssen, und wenn ihre Kraft aufgebraucht ist, sind sie verzweifelt.
Unser Leben auf dieser Welt geht schnell vorbei, jeder Moment ist deshalb wertvoll und sollte nicht vergeudet werden. Die Menschen sollten immer positiv sein und im Einklang mit dem Grund ihrer Existenz. Wer das tut, wird - so ist es Gottes Wille - Seligkeit auf dieser Welt und im Jenseits finden. Wenn sie den Frieden, den der Glaube an Gott und Sein Schicksal bringt, wirklich erfahren haben, können sie nicht in die Falle des Teufels fallen. Um sich von den Einflüsterungen des Teufels zu befreien, muss man bei Gott Zuflucht finden und handeln und leben, wie es unser Herr im Quran will:
Die Gottesfürchtigen erinnern sich gewiss (an Gott), wenn sie eine üble Anregung Satans erreicht; und siehe, dann werden sie hellsichtig. (Sure 7:201 - al-A'raf)
Ein anderer Vers zeigt den Weg, wie man sich von des Teufels nutzlosen Einflüsterungen befreit:
Und wenn dich Satan anstacheln will, nimm deine Zuflucht zu Gott. Siehe, Er ist hörend und wissend. (Sure 7:201 - al-A'raf)
Gläubige Menschen machen sich keine Sorgen über die Einflüsterungen des Teufels, denn ihr Glaube und ihre immerwährende Erinnerung an Gott hütet sie davor, die Selbstkontrolle zu verlieren und sich den Einflüsterungen des Teufels hinzugeben. Ungläubige Menschen besitzen keine Stütze, wo sie sich anlehnen können, besitzen keine Kraft, sich den Einflüsterungen und Spielen des Teufels zu widersetzen. Jene Menschen, die seinen Befehlen gehorchen, werden nie frei sein. Die Tatsache, dass der Teufel nur ungläubige Menschen beeinflussen kann, ist klar ersichtlich aus folgenden Versen:
Er sprach: "Mein Herr! Du hast mich abirren lassen; so will ich ihnen jetzt auf Erden (das Böse) anziehend machen und sie allesamt verführen, außer Deinen auserwählten Dienern unter ihnen." Er sprach: "(Auch) das ist für Mich ein zum Ziel führender (gerader) Weg. Siehe, dir ist keine Macht über Meine Diener gegeben, außer über die Verführten, die dir folgen." (Sure 15:39-42 - al-Hidschr)
 
DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

Konferenz mit den Themen ''Die Wunder des Quran'' und ''Prophet Jesus (as) und der Mahdi (as)'' - 24.11.2010 - Ansbach Ansbach -''- 24/11/2010) Mucize Quran''and''Prophet İsa (as) ve Mehdi (as Konferansı ile theme''The

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